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Ebergötzen feiert Partnerschaft mit Aba

Freunde in 1160 Kilometern Entfernung Ebergötzen feiert Partnerschaft mit Aba

Die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Ebergötzen und der ungarischen Stadt Aba jährt sich zum 20. Mal. Ebergötzens Ehrenbürgermeister Willi Behre erinnert sich an die Anfänge: „Nach der Wende fragte der Landkreis die Kommunen, ob Interesse für eine Verbindung mit ungarischen Gemeinden bestünde.“

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Quelle: Heller

Ebergötzen. Damals habe es in Duderstadt das Projekt Brückenschlag gegeben, das sich um freundschaftliche Kontakte und Beziehungen in die osteuropäischen Länder gekümmert habe, erzählt Behre. Der Landkreis habe 25 Bürgermeister aus Ungarn eingeladen. „In der Region hatte Dransfeld bereits eine Partnerschaft mit der Gemeinde Rácalmás begonnen. Kurze Zeit später folgte Waake mit Úrhida. Wir meldeten ebenfalls Interesse an.“

Behre und sein Stellvertreter Willi Vollbrecht fuhren 1996 mit der Waaker Abordnung nach Ungarn. Dabei entstand dann die Partnerschaft mit der Gemeinde Aba, die vor zwei Jahren den Stadtmodus erhalten habe. Vor Ort freuten sich die Eber­götzer über die Hilfe eines Dolmetschers. „Mit ihm verbindet mich heute noch eine sehr gute Freundschaft“, berichtet Behre. Heute werde die Kommunikation einfacher, „denn die ungarischen Kinder lernen als Zweitsprache deutsch“.

Aba ist 1160 Kilometer von Ebergötzen entfernt. „Von dort sind es nicht einmal 30 Kilometer bis zum Balaton, dem Plattensee“, erzählt Behre. Als Bürgermeister war Willi Behre regelmäßig zu Gast in Ungarn. „Wir haben sie auch in verschiedenen Dingen unterstützt“, sagt er und nennt den Musikpavillon auf dem Ebergötzer Festplatz als Beispiel. „Der gleiche wurde in Aba gebaut, in etwas größerer Form. Darüber hinaus haben die Ungarn ihren Festplatz ebenfalls gepflastert und mit einem Ehrenmal ausgestattet.“

Zwischen Ebergötzen und Aba herrscht eine regelmäßige Besuchskultur. Im Juni 1998 reiste erstmals eine größere Delegation unter Beteiligung der Ortsvereine nach Aba, damals noch mit einer zusammengewürfelten Gemeindemannschaft. „Wir haben uns auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus verständigt“, sagt der Ehrenbürgermeister. In diesem Jahr werde ein Besuch zu Pfingsten bei den ungarischen Freunden organisiert. „Wir haben von Beginn an die Vereine einbezogen, die sich immer noch an den Besuchen beteiligen. So fahren zu Pfingsten Mitglieder des Sportvereins und des Spielmannszuges mit nach Ungarn. „Es gab auch zweimal einen Jugendausstausch“, erzählt Behre. Aus Ebergötzen fuhren 40 bis 50 Jugendliche mit. „Die ungarischen Kinder haben wir im Jugendwaldlager Pöhlde untergebracht.“

Pfingsten zu Besuch in Ungarn

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit Aba organisiert die Gemeinde Ebergötzen zu Pfingsten eine Fahrt in die ungarische Gemeinde. Start ist am Freitag, 13. Mai, gegen 20 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt am Dienstag, 17. Mai. Für Teilnehmer entstehen voraussichtlich nur Fahrtkosten für den Bus, den die Gemeinde sponsort. Die Unterbringung erfolgt für Vereine in Gemeinschaftsunterkünften, für Privatpersonen in Privatunterkünften. Wer möchte, kann aber auch im Hotel übernachten. Interessenten melden sich bei der Gemeinde unter Telefon 0 55 07 / 73 10.

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