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Ein Dorf im Trödelfieber

Celina Blazy organisiert ersten Bösinghäuser Flohmarkt Ein Dorf im Trödelfieber

„Einfach dem U folgen“ - Diesen Satz dürften die Besucher des ersten Bösinghäuser Dorfflohmarktes am Sonntag mehr als einmal gehört haben. Manchmal ist es eben doch praktisch, in einem Sackgassendorf zu leben.

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Ann-Kathrin Oerke verkauft Spielzeug und Bekleidung.

Quelle: ne

Bösinghausen. Dabei war dies - im übertragenen Sinne - der Grund für sie, den Flohmarkt zu organisieren, sagte Celina Blazy. Die 28-Jährige habe einmal „das manchmal ein wenig abgehängte“ Bösinghausen in den Mittelpunkt stellen wollen. „Und nicht immer Waake“.

Das Verhältnis zu den Nachbarn sei ein gutes, sagt sie. Aber durch die Infrastruktur im Nachbarort fänden halt die meisten Veranstaltungen dort statt - und in Bösinghausen sei nichts los. Also habe sie sich überlegt, wie es ohne ein Dorfgemeinschaftshaus oder einen Saal eine Veranstaltung geben könne. Da sie und ihr Vater begeisterte Flohmarktgänger seien, habe die Entscheidung schnell gestanden. Besonders gefreut habe sie sich, dass Bürgermeister Johann-Karl Vietor die Veranstaltung unterstützte, sagte Blazy. Der Waaker Bürgermeister sei schließlich auch Bösinghäuser.

Und auch die Dorfgemeinschaft zog am Sonntag mit: Mehr als 20 Stände, darunter einige von Freunden und Bekannten aus der Region - waren auf Bürgersteigen und in Einfahrten aufgebaut. Schallplatten, ein Schlagzeug, Ski oder Schüsseln? Alles zu haben. Selbst zwei Autos standen irgendwann zum Verkauf - das Trödelfieber hatte die Bösinghäuser gepackt. Und nicht nur die, auch die Besucher hatten Spaß am Feilschen und Shoppen. Daran, und am herrlichen Wetter: „Durch den Flohmarkt können wir einen besonders schönen Sonntagsspaziergang anbieten“, erklärte Ann-Kathrin Oerke. Die Idee sei gewesen, dass die Besucher ihre Autos am Ortseingang abstellten und an dem schönen Herbsttag durch den Ort schlenderten. Der Weg sei ja nicht schwer zu finden: „Immer dem U nach.“ ne

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