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Feuerwehr Ebergötzen erhält neues Fahrzeug

Verbesserte Sicherheit im Einsatz Feuerwehr Ebergötzen erhält neues Fahrzeug

Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Radolfshausen hat an ihrem Stützpunkt Ebergötzen ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) in Dienst gestellt. Innerhalb von drei Jahren entstand ein individuell an die Bedürfnisse Ebergötzens angepasstes Löschfahrzeug.

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Bereit für erste Einsätze: Das neue Fahrzeug der Feuerwehr Ebergötzen.

Quelle: Richter

Ebergötzen. „Die Gesamtkosten sind ein erheblicher Betrag“, führte Arne Behre (SPD) aus. Dabei handele es sich aber um eine Investition, die zur Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung unabdingbar sei, so der Samtgemeindebürgermeister. 218 200 Euro kostete das Fahrzeug, 191 100 Euro davon alleine das MAN-Fahrgestell des HLF 10 sowie 27 100 Euro für die Beladung. Eine Wärmebildkamera finanzierte die Feuerwehr Ebergötzen aus eigenen Mitteln.

Technische Daten

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10

Fahrgestell: MAN (Typ TGM 13-250)

Gesamtgewicht: 14 Tonnen

Hubraum: 6871 cm³

Leistung: 250 PS

Löschtank: 1000 Liter

Fördermenge: 1000 Liter pro Minute

 „Die meisten Einsätze sind hier Hilfsleistungen“, erläuterte Behre mit Blick auf die nahe Bundesstraße 27. Daher sei das HLF auch mit einem modernen Rettungsspreizer ausgestattet. Das Vorgängerfahrzeug hatte der Wehr seit 1987 gedient, zunehmend waren Reparaturkosten angefallen. „Löschfahrzeuge sind in den letzten drei Jahrzehnten stets fortentwickelt worden“, begründete Behre die Neuanschaffung. Nicht nur jede Sekunde zähle zu einem Einsatzort, auch die Sicherheit der Feuerwehrkameraden stehe im Mittelpunkt. 

Spreizer für Rettungseinsätze.

Quelle: Richter

Durch Vergleiche gespart

Im Mai 2013 waren erste Gespräche geführt worden, 2014 erfolgte die Auftragsvergabe an MAN und Ausrüster Merkel. Der Ebergötzer Gruppenführer Marcel Hartelt steckte selbst mehr als 200 Stunden in die Betreuung des Aufbaus. Rund 40 000 Euro ließen sich dadurch im Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen einsparen, rechnete Behre vor. Den Vertretern der Wehren und der Verwaltung gab Hartelt einen kurzen Überblick über das neue HLF 10. 

Installiert wurde dabei auch eine Idee Hartelts: Ähnlich wie sich bei elektrischen Zahnbüsten Akkus leitungslos aufladen lassen, überzeugte er die Firma Bosch, Akkus ihrer Elektronikgeräte leitungslos auf dem HLF 10 aufladen zu können. Die schien so begeistert, dass sie der Wehr mehrere Geräte kostenfrei überließ.

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