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Freiwillige Helfer festigen Gemeinschaft

Ebergötzen Freiwillige Helfer festigen Gemeinschaft

Sechs Jahre nach dem Start hat das Team der Nachbarschaftshilfe in der Samtgemeinde Radolfshausen nichts von seinem Elan verloren. Die im April durchgestartete Carena-Gruppe der Caritas wird ebenso unterstützt wie das Familienzentrum, das im Juli den Betrieb aufnimmt.

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Ebergötzen aus der Ferne.

Quelle: Archiv

Ebergötzen. Nahezu zum Selbstläufer geworden ist der Kernbereich der Nachbarschaftshilfe: die Vermittlung von Hilfeleistungen im Alltag. „Wir haben in jedem Ort Vertreter, inzwischen wird Vieles in den Dörfern selbst organisiert - ob Einkäufe, Fahrdienste oder Unterstützung in Haus und Garten“, sagt Petra Kluge. Mit Brigitte Heipke, Petra Jahns und Susanne Goldmann plant sie das nächste Helfertreffen im August. In der Weihnachtszeit will die Nachbarschaftshilfe wieder ein Theaterstück der „Stillen Hunde“ anbieten. Unterstützen will das Basisteam auch den von einem Seeburger angeregten Aufbau einer Rentnergruppe, die zur Dorfbildverschönerung beitragen soll.

Seit einigen Monaten ist die Nachbarschaftshilfe auch in der Flüchtlingsarbeit aktiv. „Wir vermitteln Patenschaften für Neubürger, helfen bei der Alltagsbewältigung, Deutschunterricht, Behördengängen und gezielten Sachspenden“, sagt Heipke. Für die Integrationssprechstunde der Caritas stellt das Team seinen Raum in der Samtgemeinde-Verwaltung in Ebergötzen zur Verfügung.

Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz begleitet die Nachbarschaftshilfe auch die Ende April gestartete Carena-Gruppe der Caritas im Dorfgemeinschaftshaus in Ebergötzen mit Hol- und Bringdienst. Carena steht für „Caritas entlastet Angehörige“. Jeden Montag von 15 bis 18 Uhr treffen sich rund 15 Senioren, berichtet die Seeburgerin Anja Müller, die als Caritas-Fachkraft die Gruppe leitet. Unterstützt wird sie dabei vo rund einem Dutzend ehrenamtlicher Helfer, die sich abwechseln. Pflegeleistungen werden dort nicht erbracht, Betreuung und Geselligkeit samt Spielen, Bewegungs- und Gedächtnisübungen stehen im Vordergrund.

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