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Unfallfahrer nicht auffindbar

Frontalzusammenstoß auf der B 446 bei Ebergötzen Unfallfahrer nicht auffindbar

Ein Audifahrer hat am Mittwoch gegen 0.15 Uhr auf der Bundesstraße 446 zwischen Ebergötzen und Seeburg einen Verkehrsunfall mit zwei Schwerstverletzten verursacht. Wie Polizeisprecher Joachim Lüther mitteilt, wird nach dem Fahrer noch gesucht. Der Audi war frontal mit einem Caddy zusammengestoßen.

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Der Fahrer wird noch gesucht.

Quelle: Raabe

Ebergötzen. Der Audifahrer sei, wie Lüther weiter berichtet, in einer langgezogenen Rechtskurve vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen. Dort sei er zunächst in die Leitplanke und dann in den Gegenverkehr geschleudert, wo er mit dem Caddy kollidierte. Bei dem Unfall erlitten der Caddyfahrer, ein 45-Jähriger aus Sonnenstein, und eine Person auf dem Beifahrersitz des Audi schwerste Verletzungen.

Die Feuerwehr im Einsatz.

Quelle: R

Durch die Wucht des Aufpralls sei der Caddy etwa 20 Meter zurückgeschleudert worden, berichtete Lüther. Der Audi wurde über die Leitplanke geschleudert, prallte gegen einen Baum und überschlug sich mehrfach, bevor er auf einem Acker zum Stehen kam.

Der Wagen wurde starkt beschädigt.

Quelle: R

Die Beamten fanden nach Lüthers Angaben im Verursacherfahrzeug nur die schwerstverletzte Person auf dem Beifahrersitz vor. Der 33-jährige Duderstädter, der gleichzeitig der Halter des Fahrzeugs ist, habe erklärt, der Fahrer sei nach dem Unfall ausgestiegen und habe die Unfallstelle verlassen.

In der Folge suchten 60 Feuerwehrleute aus Ebergötzen, Seulingen, Waake, Seeburg, Bernshausen und Gieboldehausen die Umgebung nach dem Fahrer ab. Bei der Suche sei auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen, so Lüther. Der Fahrer sei aber nicht gefunden worden. Deshalb werde jetzt auch geprüft, ob die Aussage des Beifahrers nur eine Schutzbehauptung gewesen sei.

Die beiden schwerst verletzten Insassen mussten nach Berichten der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihren völlig zerstörten Fahrzeugen befreit werden. Um den Beifahrer die Böschung hinaufzutransportieren, hätten die Feuerwehrleute zunächst eine Schneise mit der Motorsäge in die Sträucher sägen müssen. Die Bundesstraße war nach dem Unfall für die Rettungs- und Bergungsarbeiten bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.

Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei etwa 60 000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft für weitere Untersuchungen von der Polizei beschlagnahmt. Ebenso hatte die Staatsanwaltschaft bei beiden Verletzten Blutentnahmen angeordnet Ein Sachverständiger sei ebenfalls vor Ort gewesen, erklärte Lüther. Die polizeilichen Ermittlungen, insbesondere zum Fahrer des Audi, dauern an.

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