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Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Resolution gegen Fremdenfeindlichkeit Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Der Rat der Gemeinde Waake hat eine Resolution gegen Fremdenfeindlichkeit und zum Schutz Hilfsbedürftiger verabschiedet. Kerstin Großelindemann hatte die Resolution in der Bürgerfragestunde der vorangegangenen Sitzung angeregt und war bei den Ratsmitgliedern auf Zustimmung gestoßen.

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Quelle: GT

Waake. „Wir wollen damit in der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen“, erklärte Bürgermeister Johann-Karl Vietor (CDU) die Beschlussfassung. Im Wortlaut beschreibt die Resolution zunächst die aktuelle Situation, in der Tausende Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung Sicherheit, Schutz und ein neues Leben in Deutschland suchen würden und viele Menschen in ihren Ortschaften zu Hilfe und Unterstützung bereit seien. Andererseits riefen Menschen auch in der nahen Umgebung zu Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Hilfsbedürftige und Schutzsuchende auf. „In dieser Situation spricht sich der Rat der Gemeinde Waake klar für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander aller Menschen unserer Dorfgemeinschaft und auch derjenigen, die noch dazu kommen werden, aus“, zitiert der Bürgermeister aus dem Schreiben. Das gelte ohne Ansehen der Herkunft, der Religion, der Tradition und der Kultur.

Darüber hinaus verurteilt der Gemeinderat in der Resolution Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie Diffamierung und Gewalt jeder Art und ebenso den Aufruf dazu. „Rechtsextremes Gedankengut ist für uns nicht akzeptabel“, liest Vietor weiter. „Rechtspopulistischen Gruppierungen, die den Prozess von Hilfe und Integration untergraben, werden wir auch in Waake geschlossen und energisch entgegentreten.“ Daher begrüße der Rat kreative und friedliche Aktionsformen und Initiativen gegen extremistische, demokratie- und fremdenfeindliche Bestrebungen als Ausdruck der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und Vielfalt.

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