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Wende-Manöver im Storchennest

Seeburg Wende-Manöver im Storchennest

Ein seltener Schnappschuss ist Jürgen Ziche in Seeburg gelungen. Im Storchennest auf der Scheune des Hofes von Biobauer Ludwig Pape hat der Göttinger das dort brütende Storchenpaar beim Wenden der Eier fotografiert.

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Quelle: Ziche

Seeburg. Drei Stunden lang musste Ziche auf einer auf acht Meter verlängerten Leiter im Baum neben der Scheune ausharren, bevor ihm mit der Kamera in nur einer Hand die Wende-Fotos gelangen. Das unberingte Storchenpaar habe vor zwei Wochen mit dem Bebrüten von drei Eiern begonnen, berichtet Pape und mutmaßt, dass es sich wieder um das Paar aus dem Vorjahr handelt. Die Brutzeit beträgt in der Regel vier Wochen. „Das Brüten ist nicht etwa eine stupide Angelegenheit“, sagt Pape: „Die Eier werden gewärmt, gedreht, befeuchtet und abgekühlt, die Störche haben alle Schnäbel voll zu tun - abgestimmt auf die Witterungsbedingungen.“ Wenn alles gutgeht und es einen Bruterfolg gibt, will Pape die Beringung der Jungstörche wie in den Vorjahren mit einem Storchenfest verbinden.

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