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Güntzler mit 97,5 Prozent bestätigt

Als Bundestagskandidat nominiert Güntzler mit 97,5 Prozent bestätigt

Das Seulinger Bürgerhaus hat sich einmal mehr als gutes Pflaster für den Fritz Güntzler erwiesen. Bei der Wahlkreisvollversammlung wurde der CDU-Bundestagsabgeordnete im Beisein des CDU-Landesvorsitzenden David McAllister mit 97,5 Prozent der Stimmen als Kandidat für die Bundestagswahl gewählt.

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Quelle: Rüdiger Franke

Seulingen. Von den 164 stimmberechtigten Mitgliedern gaben 163 ihre Wahlkarte ab. Versammlungsleiter Harald Noack verkündete nach der Auszählung das deutliche Ergebnis. Bei vier Enthaltungen standen den 155 Ja-Stimmen nur vier Nein-Stimmen gegenüber. „Ich war vor vier Jahren mit 94 Prozent schon zufrieden“, erklärte Güntzler. „Aber die 97,5 Prozent sind Auftrag und Verpflichtung zugleich.“ Vier Jahre zuvor hatte der scheidende Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer seinen Nachfolger an gleicher Stelle vorgeschlagen. Güntzler erklärte vor der Wahl, dass die vergangenen vier Jahre in Berlin zwar harte Arbeit gewesen seien aber auch viel Spaß gemacht hätten. Bevor er nun aber in seinen eigenen Wahlkampf einsteige, seien noch neun Tage Kommunalwahlkampf angesagt.

"Landrat in Lauerstellung"

Aus diesem Grund erklärte auch der, wie McAllister ihn nannte, „Landrat i. L.“ (in Lauerstellung) Ludwig Theuvsen, dass die gut besuchte Aufstellungsversammlung in Seulingen noch einmal ein ganz starkes Zeichen sei. Unterstützung gab es vom ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten. McAllister erinnerte sich aus seiner eigenen politischen Zeit auf kommunaler Ebene, dass Kommunalwahlen immer eine besondere Atmosphäre hätten.

„Nirgendwo ist die Politik näher am Menschen“, so der heutige Europaabgeordnete. Darüber hinaus betonte er, Kommunalwahlen seien keine Bühne für Proteste gegen Berlin und Brüssel. Demokratie lebe vom Mitmachen derer, die wählen gehen, aber auch derer, die sich zur Wahl stellen. Und Lothar Koch erinnerte mit einer Aussage des ehemaligen Landrats Willi Döring an die Bedeutung jedes einzelnen Wählers: „Eine Stimme mehr ist Macht, eine weniger ist Ohnmacht.“

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