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Im Dialog mit dem Alfa-Regionalverband

Programm vorgestellt Im Dialog mit dem Alfa-Regionalverband

Mit dem Ende Februar verabschiedeten Vollprogramm der noch jungen Partei Alfa haben sich in Ebergötzen Mitglieder und Interessierte beschäftigt. Zudem informierte Frank Weyhers in einem Impulsvortrag über Windenergie.

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Bernd Lucke gründete zuvor die AfD, sein neues Projekt ist die Partei Alfa.

Quelle: dpa

Ebergötzen. Die Reihe der Bürgerdialoge, die die Mitglieder des Alfa-Regionsverbandes Südniedersachsen nach einer ersten Veranstaltung in Osterode am Mittwochabend in Ebergötzen fortsetzte, solle Interessierten Bürgern Gelegenheit geben, sich mit den Zielen der noch jungen Partei auseinanderzusetzen und in den Diskurs zu treten, erklärte Regionsverbandsvorsitzender Burkhard Rogler. Zudem dienten die Treffen dem gegenseitigen Kennenlernen.#

Steuervereinfachung vorgesehen

Einer der Schwerpunkte der Sitzung im Gasthaus Jütte bestand darin, Mitgliedern und Interessierten einen Überblick über die Inhalte des jüngst verabschiedeten Partei-Programms der Alfa zu vermitteln. Bei der Partei handelt es sich um eine Neugründung, die auf Initiative Bernd Luckes entstanden ist. Ihr Programm sieht unter anderem eine Steuervereinfachung vor: So sollen etwa die Kfz-Steuer, die Erbschaftssteuer und die Gewerbesteuer wegfallen und die Verluste - beispielsweise - durch Mineralölsteuer oder Körperschafts- beziehungsweise Einkommensteuer ersetzt werden.

Zudem mache sich Alfa stark für Technolokgieentwicklung mit Augenmaß, Volksentscheide, eine konsequente Durchsetzung des Rechts und eine freie Marktwirtschaft mit internationalem Handel ein, berichteten Rogler und der stellvertretende Alfa-Landesvorsitzende Norbert Ullrich in einem kurzen Abriss des Parteiprogramms. In der Flüchtlingspolitik stehe Alfa für eine „atmende Obergrenze“. Die Kommunen sollten entscheiden über die Zahl der Menschen, die bei ihnen untergebracht würden. Außerdem stehe Alfa für eine „konsequente Integration“.

Auf der Überholspur

Rogler verdeutlichte die Ausrichtung der Alfa mit dem Bild einer mehrspurigen Autobahn: „Auf den beiden linken Spuren tummeln sich Autos in allen Farben“, sagte er. Im Zickzack-Kurs sei ein gelbes Auto unterwegs. Auf dem rechten Fahrstreifen, gerade im Bereich des Erlaubten, sei die AfD unterwegs, der Lucke vor der Alfa-Gründung angehört hatte. Rechts davon stehe „ein braun lackiertes Auto auf dem Standstreifen“. Die Spur neben der AfD sei frei gewesen, bis es Alfa gegeben habe.

Weyhers, der nach seinem Ausscheiden aus der AfD heute der Partei Alfa angehört, informierte während des Bürgerdialogs über Umweltfragen, rechtliche Aspekte und Probleme der Leistungsschwankungen in der Windenergie. Wie jede andere Technik lehne die Alfa diese nicht ab, erklärte Rogler. Ihm fehle aber die nötige Sachlichkeit in der Diskussion, zudem habe es keine Absprachen mit europäischen Nachbarn gegeben. „Man hat einen vorschnellen Kanzlerinnenentscheid ohne ausreichende Vorplanung herausgegeben“, kritisierte er die Gesetzgebung zu Erneuerbaren Energien.

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