Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Verschwundene Torte sorgt für Aufregung

Kasperletheater in Seeburg Verschwundene Torte sorgt für Aufregung

Der Campingplatz als Bühne für ein Kasperletheater: Auf dem Areal am Seeburger See haben Michael Lieberum und Sandra Frank am Montagabend vor rund 60 Zuschauern mit Hohnsteiner Figuren das Stück "Die verzauberte Geburtstagstorte" aufgeführt.

Voriger Artikel
Glockenguss im Oktober
Nächster Artikel
Sperrung aufgehoben
Quelle: AIB

Seeburg. "Seid ihr alle da?", ruft der Kasperle zu Beginn von der Bühne. Ein lautes "Ja" schallte ihm aus dem Publikum entgegen. Was folgte, waren 40 kurzweilige Minuten, in denen eine verschwundene Geburtstagstorte im Mittelpunkt stand. Diese hatte die Großmutter für Wachtmeister Klaus vorbereitet. Umhüllt von Lichtstrahlen ließ eine Zauberfee mit magischen Sprüchen die Torte verschwinden.

Hexe rast Torte hinterher

Gemeinsam mit seinem Freund Seppel und den Kindern machte sich der Kasperle auf den Weg durch den Wald, um die Torte noch vor dem zwölften Glockenschlag zu finden. Doch da tauchte plötzlich die Fee wieder auf und verwandelte beide. Auch die Hexe Tropfnase raste auf ihrem Motorbesen der Torte eilig hinterher.

Für Spannung sorgten die Räuber Stinkesocke und Popelbart, die beide die Torte gesehen hatten und sie stehlen wollten. Schließlich halfen die Zuschauer mit, dass es zum Happy-end kommt. Kräftiger Beifall belohnte Frank und Lieberum, der auch Leiter des Zirkus Gebrüder Lieberum ist.
"Immer wenn ich mit meinem Kind spreche, mache ich mir Notizen", berichtete der 40-Jährige, wie er Geschichten entwickelt. Im Zirkus trete er unter anderem als Clown auf. "Da muss man sprechen, da muss man Wortwitz haben", erklärte Lieberum und verwies darauf, dass es ihm und seiner Partnerin viel Freude bereite, mit Kindern zu arbeiten.

Nach dem Schlussapplaus kam Lieberum mit dem Kasperle vor das Zelt, damit Eltern ein Erinnerungsfoto mit der Figur und ihren Kindern "schießen" konnten.

Auftritt in Seeburg soll keine Eintagsfliege bleiben

"Es war schön, kindgerecht und hat nicht zu lange gedauert", schilderte Hanne Reinhold ihren Eindruck. Die Seeburgerin war mit ihren drei Enkeln, Schwiegertochter und Sohn zu der Vorstellung gekommen. "Die Kinder waren hellauf begeistert", betonte Hiltraud Goldmann, die mit Großkind und Cousin das Zelt besuchte. Das junge Publikum habe "richtig gut mitgemacht", berichtete die Seeburgerin, der es selber gut gefallen habe: "Es war toll", fasste sie zusammen.

Ähnlich äußerten sich auch andere Zuschauer. "Es war super und kurzweilig für die Zwerge", lautete der Kommentar von Anke Behrens aus Bernshausen, die mit ihrer zweijährigen Tochter die Vorstellung besuchte. "Ich würde es wieder in Anspruch nehmen, wenn es hier wieder so etwas gibt."
Deborah Liemburg, die mit ihrem Mann Ralph den Campingplatz betreibt, war mit ihren drei Kindern und zwei weiteren Schwestern im Zelt. "Es hat den Kindern und mir gut gefallen", betonte Liemburg. Es sei auch für die niederländischen Kinder verständlich gewesen.
Ein positives Fazit zog auch Michael Lieberum. "Das war eine runde Sache". Für die Urlauber sei es eine "tolle Geschichte gewesen".

Der Besuch des Kasperletheaters soll keine Eintagsfliege gewesen sein. "Es wäre schön, wenn wir künftig jedes Jahr hier in den Sommerferien einen Auftritt haben", sagte Lieberum.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017