Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Keilschrift und Orakelknochen

Ferienaktion im Europäischen Brotmuseum Keilschrift und Orakelknochen

Wie sich die Menschheit seit Zehntausenden von Jahren verständigt, haben zwölf Kinder bei der Ferienaktion „Von der Keilschrift bis zum iPad“ im Brotmuseum erforscht. Den spannenden Kurs bietet Museumspädagogin Sandra Kästner auch in weiteren Museen im Raum Göttingen und im Eichsfeld an.

Voriger Artikel
Dachstuhl brennt länger als fünf Stunden
Nächster Artikel
Grundschule bekommt neue Rektorin

Die Kinder durften selbst ausprobieren: Auf Ton versuchten die jungen Forscher, Worte mit Keilschriftzeichen zu pressen.

Quelle: NR

Ebergötzen. Um sich, auch über Entfernungen, zu verständigen, seien die Menschen schon immer erfinderisch gewesen, erklärte Kästner den Kindern. Die hatten gleich ein paar Ideen, was die Vorfahren benutzt haben könnten, um Informationen weiterzugeben: „Auf Steinen kann man mit Steinen malen“, schlugen einige vor. Anderen fiel ein, dass man auch Abdrücke oder Einkerbungen auf weicheren Materialien hinterlassen kann. Kästner bestätigte, dass die Menschen vor der Erfindung von Schriftzeichen mit Bildern Geschichten erzählten. Sie zeigte Fotos von Höhlenmalereien, die von einem Jagdunfall berichteten.

Keilschrift, Hieroglyphen, Orakelknochen oder Zeichen auf Bambusrohren als Schreibtechniken der vergangenen Jahrtausende waren weitere Stationen auf der Zeitreise. Die Kinder durften selbst ausprobieren: Auf Ton versuchten die jungen Forscher, Worte mit Keilschriftzeichen zu pressen. Später durften sie Geheimtinte herstellen oder Matrizen für den Druck vorbereiten.

Als „Mittelaltertablet“ stellte Kästner Schiefertafeln vor, die kleineren in der Größe eines Smartphones hielten die Kinder spaßig ans Ohr. Was ist Papyrus, was ist Pergament, worauf wurde außerdem geschrieben? Spannende Fragen wurden beantwortet, und die Kinder staunten, dass vor der Erfindung des Buchdrucks jedes Buch per Hand abgeschrieben werden musste, wenn jemand ein weiteres Exemplar brauchte. Mit hörbarem Ekel reagierten sie allerdings auf die Herstellung von Papier aus Leinen, wobei Stofflumpen bis zur Zersetzung in Urin eingelegt wurden und daraus dann Hadernpapier gemacht werden konnte. Viel Neues gelernt haben die Teilnehmer der Ferienaktion. ny

Termine

In der Klosterkirche Bursfelde findet am Sonntag, 3. Juli, um 11 Uhr ein besonderer Gottesdienst statt: Unter der Überschrift „Blick in den Spiegel“ wird Diakon Klaas Grensemann den Abendmahlsgottesdienst gestalten.

Die Deutsche Bahn kündigt eine umfangreiche Instandshaltungsmaßnahme von Gleise und Weichen an, die nur in Tag- und Nachtzeit bzw. an Feiertagen und Wochenenden zusammenhängend vorgenommen werden kann. Dadurch kann es im Bereich zwischen Betriebstellen Spiekershausen – Speele – Hann. Münden – Hedemündenzu folgenden Zeiten durchgehend zu Lärmbelästigungen kommen: 17. Juli von 0.01 bis 7.25 Uhr, 17./18. Juli von 22 bis 5.20 Uhr, 23./24. Juli von 22 bis 5 Uhr und am 24./25. Juli von 20.50 bis 5.30 Uhr.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen