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Vom Spielkreis zur Tagesstätte

Seulingen Vom Spielkreis zur Tagesstätte

Die katholische Kindertagesstätte „St. Johannes der Täufer“ hat ihr 25. Jubiläum gefeiert. Nach einem Wortgottesdienst und anschließendem Umzug in die Einrichtung, hatten die Teilnehmer aus – auch ehemaligen – Kindern und Eltern Gelegenheit, an einem kurzweiligen Programm teilzunehmen.

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Zeigen stolz ihre selbstgebastelten Halsketten: Marieke, Lena und Leni (v.l.).

Quelle: mah

Seulingen. Es war ein Tag der offenen Tür, an dem die Kindertagesstätte unter Mithilfe von Elternbeirat und Förderverein Einblick in die Vielfältigkeit ihres Tuns gegeben hat. Während in der einen Ecke des Spielplatzes Kinder für eine bunte Gesichtsbemalung Schlange standen, gab das weitläufige Gelände mit seinen Spielgeräten genug Raum zum Toben, Unterhalten oder einfach nur Ausruhen an einem heißen Nachmittag, der schließlich jäh von einem Sommergewitter beendet wurde. Davon nicht betroffen waren die Aufführungen des Figurentheaters „Rubin Blau“, das mit seinem Stück „Malina und die Drachenkämpfer“ die Aufmerksamkeit der jungen Besucher auf sich zog.

Bis zum August 1991 gab es in Seulingen lediglich einen Kinderspielkreis mit 20 Betreuungsplätzen. Der neue Kindergarten bot dann die Möglichkeit, 50 Kinder in Ganztags- und Halbtagsgruppen zu betreuen, ehe das Angebot durch einen Umbau im Jahr 1995 um eine dritte Gruppe und auf insgesamt 75 Plätze erweitert worden ist. 2009 wurde einer der drei Gruppenräume in eine Kinderkrippe für Ein- bis Dreijährige umfunktioniert. Seit diesem Zeitpunkt nennt sich die Einrichtung „Kindertagesstätte“.

Erfolgsrezept „offene Kindergartenarbeit“

Für Kita-Leiterin Petra Sommer ist es das Konzept der „offenen Kindergartenarbeit“, das ihre Einrichtung so erfolgreich macht. So wurden die Gruppenräume des Kindergartens in „Funktionsräume“ umgewandelt. Es gibt einen Malraum, einen Bau-/Rollenspielraum sowie einen Bewegungsraum und den Spielplatz. Jeden Morgen teilen sich die Kinder – je nach Interesse – auf die Angebote auf.

„Die Kindergartenkinder lernen über Bewegung und unterschiedliche Projekte, die wir innerhalb der Gruppen veranstalten, und werden so zum Akteur der eigenen Entwicklung“. Zum Konzept gehören zusätzlich ein wöchentlicher Waldtag im Seulinger Wald sowie Turntage in der Sporthalle der angrenzenden Schule. Außerdem nutzt das zehnköpfige Kita-Team auch die Nähe zur Schule. Gegenseitige Besuche sollen die Kinder an die Abläufe in der Schule heranführen.

Der Gottesdienst zu Beginn diente auch dazu, Worte des Dankes an die Erzieherinnen zu richten. Bürgermeister Matthias Rink und Kirchenvorstand Ansgar Tauchmann ehrten die zehn Damen mit je einem Glas Honig und einer Rose. Vier Erzieherinnen sind seit Anbeginn dabei. Sie erhielten zusätzlich je einen Massagegutschein.

mah

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