Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Körperwahrnehmung gefördert

Landolfshausen Körperwahrnehmung gefördert

„Rituale geben Sicherheit“: Das ist ein Motto von Sabrina Burzinski, die den von ihr geleiteteten Spielkreis „Club der Knirpse“ um eine zweite Gruppe erweitert hat.

Voriger Artikel
Ständiger Perspektivenwechsel
Nächster Artikel
Personalentscheidungen gefällt

Der Kasper ist Stammgast im Club der Knirpse.

Quelle: Harald Wenzel

Landolfshausen. Wenn sich montags vier Mütter, eine Großmutter, eine Tagesmutter und sechs Kinder im Alter zwischen einem Jahr und drei Jahren in einer Wohnung in Landolfshausen treffen, dann liegen 90 Minuten mit Spaß, Bewegung und Gesang vor ihnen. Zu Beginn bilden sie einen Sitzkreis, per Teddy werden die Kinder mit Namen begrüßt. Es folgen Finger- und Klatschspiele, Bastel- und Spielrunden. Der Einsatz von Farben, Kleister und Knete „fördert die Körperwahrnehmung“, so Burzinski. Während des Basteln und des offenen Spielens sitzen die Kinder teilweise getrennt von den Eltern, was „erste Abnabelungsversuche“ seien.

Der Aufenthalt in einem Schaukeltuch, das Burzinski mit der jeweiligen Mutter bewegt, „soll Vertrauen fördern“, erläutert die 37-Jährige. Nach einem Kasperletheater und Bewegungsrunden stimmen die Kinder das Abschlusslied an.

„Das Singen ist wichtig für die Sprachförderung“, betont die Erzieherin. Der Raum sei wie ein Kindergarten gestaltet, um den Übergang in den späteren Lebensabschnitt zu erleichtern. „Ich finde es gut, dass die Kinder untereinander spielen können“, sagt Miriam Hack aus Waake. „Sie werden offener anderen Kindern gegenüber, betont Claudia Wiese aus Mackenrode.

Unterstützt werde der Kreis, der in der Trägerschaft der Familienbildungsstätte Untereichsfeld stehe, vom Familienzentrum Radolfshausen. So könnten die Gebühren niedrig gehalten werden. „Die Nachfrage ist so groß, dass ich dienstags noch einen zweiten Kurs aufmachen musste“, berichtet Burzinski, für die auch dort der Spaß im Vordergrund stehe. Der Kurs entspreche den Wünschen von Müttern, deren Kindern teilweise nur neun oder zehn Monate und maximal knapp über einem Jahr alt seien. „Sie wollen auch nicht weit fahren, sind teilweise zugezogen und möchten andere Mütter und Kinder kennen lernen“, betont die Erzieherin.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Jagd in der Region Göttingen