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Krippenpreise bleiben verschont

Erhöhung der Elternbeiträge Krippenpreise bleiben verschont

Der Rat der Gemeinde Ebergötzen hat in seiner 31. Sitzung beschlossen die Elternbeiträge und das Essensgeld für den Max-und-Moritz-Kindergarten in Ebergötzen zum 1. August zu erhöhen. Hauptgrund sind die neuen Personalkosten, die zusätzlich mit mehr als 25000 Euro in die Gesamtkosten einfließen.

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Quelle: DPA (Symbolbild)

Ebergötzen. Die Kosten für eine Halbtagsstelle steigen von 146 auf 154 Euro, bei Betreuung bis 14 von 173 auf 182 Euro sowie bei einer Ganztagsstelle von 205 auf 215 Euro. „Wir haben uns auf eine moderate Steigerung von fünf Prozent verständigt“, erklärt Verwaltungsvertreterin Hiltrud Bartus-Deutsch und ergänzt: „Die Krippenpreise bleiben von einer Steigerung verschont, weil es hier seit 2014 eine weitaus bessere Förderung gibt.“ Die Erhöhung werde rund 4000 Euro der Mehrkosten abdecken. Den Rest zahle die Gemeinde.

„Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden“, sagte Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD), mahnte aber auch an, dass das Land seine Pauschalbeiträge seit absehbarer Zeit nicht angepasst habe: „Hier müsste überlegt werden, wie man die Träger besser unterstützen kann.“ Bei der Anhebung der Beiträge habe sich die Gemeinde an umliegenden Gemeinden orientiert.

Zusätzlich zu der Erhöhung wurde eine neue Kindergartenordnung verabschiedet, die ab 1. August in Kraft tritt. Darin ist auch verankert, dass die Betreuungszeit im Krippenbereich bereits um 12 Uhr endet, was aus pädagogischer Sicht mit dem Schlafrhythmus der Kinder begründet wird. Für die Krippe stimmte der Rat auch der Fortsetzung der Sonderöffnungszeit von montags bis donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr mit einer Kleingruppe von maximal fünf Kindern zu.

Wegen der derzeitigen Anmeldesituation wird nach Ratsbeschluss die Kleingruppe im Kindergartenbereich ab August wieder in eine Regelgruppe mit 25 Kindern umgewandelt, für die die Verwaltung die Betriebserlaubnis bei der Landesschulbehörde beantragen wird. Darüber hinaus sprachen sich die Ratsmitglieder ausdrücklich für den Verbleib der auswärtigen Kinder in der Einrichtung aus.

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