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Kriselnde Bäder und sprudelnde Finanzen

Radolfshausen Kriselnde Bäder und sprudelnde Finanzen

In den politischen Gremien der Stadt Duderstadt und der Samtgemeinde Gieboldehausen ist die dramatische Situation der Duderstädter Bäder bereits erläutert worden. Am Donnerstag, 10. Dezember, um 16.30 Uhr geht die Diskussion im Finanzausschuss der Samtgemeinde Radolfshausen weiter.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Ebergötzen. Für das Duderstädter Hallenbad, das im Falle einer technischen Störung vorerst geschlossen werden müsste, besteht laut Gutachten Sanierungsbedarf in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Der Finanzausschuss Radolfshausen soll jetzt darüber befinden, die Beantragung von Fördermitteln zu unterstützen, sich aber nicht an der Kofinanzierung zu beteiligen. Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ sind 45 Prozent Zuschuss zu erwarten, die restlichen 55 Prozent soll Duderstadt bereitstellen. Seit Rückübertragung der ehemaligen Kreisanteile vor zehn Jahren ist Duderstadt mit 77,17 Prozent, die Samtgemeinde Gieboldehausen mit 18,90 Prozent und Radolfshausen mit 3,93 Prozent an der Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe GmbH und damit auch an deren 100-prozentiger Tochtergesellschaft EBB (Eichsfelder Blockheizkraftwerk- und Bäder-GmbH), die die Duderstädter Bäder betreibt,  als Gesellschafter beteiligt.

 
Ein weiteres Thema im Ausschuss ist der Etatplan für 2016 mit einem gegenüber dem ersten Entwurf verbesserten Ergebnis. Vor allem dank höherer Schlüsselzuweisungen vom Land ist im ordentlichen Ergebnis aus einem Fehlbetrag in Höhe von 30 000 Euro ein Überschuss von 2 500 Euro geworden, im außerordentlichen Ergebnis bleibt ein Minus von 108 000 Euro. Das hänge mit der vorgesehenen Rückübertragung des Seeburger Schulgebäudes als Vermögensgegenstand an die Gemeinde Seeburg zusammen, sagt Verwaltungsvertreter Frank Wilde.

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Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016