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Kunst und Kultur statt Dorfverschönerung

Bürgerverein Landolfshausen Kunst und Kultur statt Dorfverschönerung

Der Bürgerverein Landolfshausen hat auf seiner Jahreshauptversammlung seine Satzung auf Verlangen des Finanzamtes angepasst. Bei der Vorstandswahl wurden die Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Darüber hinaus gründete der Bürgerverein die neue Projektgruppe „Kunst und Kultur“.

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Bürgerverein Landolfshausen spielt "Wenn der Hahn kräht".

Quelle: Pförtner

Vor allem das Wort Dorfverschönerung darf nicht mehr in unserer Satzung stehen, sonst würden wir den Status als gemeinnütziger Verein verlieren“, erklärt der erste Vorsitzende Harald Günther, der ebenso wiedergewählt wurde wie der zweite Vorsitzende Klaus Winter, Kassierer Reinhard Curdt und Schriftführer Horst Jünemann. „Wir mussten in der geänderten Satzung die Förderung von Kunst und Kultur, Naturschutz und Landschaftspflege in den Vordergrund stellen.“ Eben aus diesem Grund habe der Verein, dem zurzeit 96 Mitglieder angehören, auch die neue Projektgruppe ins Leben gerufen. Die Leitung übernahm Julika Büchner.

"Wenn der Hahn kräht"

Ein Blick in das vergangene Jahr erinnerte noch einmal an die unterschiedlichen Aktivitäten. Neben dem Ersensuppenverkauf im Oktober, dem Plattdeutschen Abend und der zweiten Kirmes habe vor allem die Theateraufführung mit vier sehr gut besuchten Vorstellungen im Fokus gestanden. Monika Jünemann erklärte, dass ihr das Stück „Wenn der Hahn kräht“ am Herzen gelegen habe, da ihr Mann vor 50 Jahren schon einmal in diesem Stück mitgespielt habe. Sie verriet, dass es zum zehnjährigen Bestehen des Landolfshäuser Theaters im Februar 2017 eine Aufführung der Kinder und Jugendlichen geben soll.

Ein Brunnen auf Tournee

Bürgermeister Michael Becker gestand, dass der funktionierende Brunnen im Dorfgemeinschaftshaus bei ihm einen kurzen Schreck hervorgerufen habe: „Ich fragte mich, was haben die dafür aufgerissen?“ Und genau dieser Brunnen sei sogar auf Tournee gegangen, so der Bürgermeister, denn die Theatergruppe aus Reyershausen hatte angefragt, ob sie ihn leihen dürfe. Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Schulze erinnerte, dass rund 40 Personen aus dem Verein bei den Vorbereitungen und den vier Vorstellungen („Das hatten wir noch nie.“) im Einsatz waren.

„Sandstein, Sagen und Siedlungsgeschichte“

Für dieses Jahr stehen ebenfalls einige Ideen. So soll der Wanderweg durch die Wiese am Westerberg weiter mit Holzschitzeln bedeckt werden. „Auch planen wir für nach den Sommerferien eine geführte Wanderung in die Schweckhäuser Berge“, erklärt Günther. Das Thema laute „Sandstein, Sagen und Siedlungsgeschichte“.

Von Rüdiger Franke

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