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Absurde Situationen im Bürgerhaus

Laienspielgruppe der Kolpingsfamilie Seulingen Absurde Situationen im Bürgerhaus

Für Begeisterung im Publikum hat das Stück "Ein total verrückter Plan" gesorgt, das die Laienspielgruppe des Kolpingverein Seulingen an den drei Abenden an diesem Wochenende im Bürgerhaus des Ortes aufführt. Besonders Dieter Kopp sorgte in seiner Rolle immer wieder für zahlreiche Lacher.

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Mit viel Liebe zum Detail: "Ein total verrückter Plan" von der Laienspielgruppe der Kolpingsfamilie Seulingen.

Quelle: Franke

Seulingen. Die Geschichte von Autor Harry Pill sorgt immer wieder für Überraschungen und verrückte Wendungen. Josef Himmel (Olaf Robitzsch) lebt in einem Haus mit seiner verwitweten Schwägerin Hedwig Hundt (Julia Kopp). In den Urlaub mitnehmen will er sie aber nicht. Vor allem ihre ständigen Ermahnungen ihrerseits nerven ihn: "Ich will meine Hände waschen und meine Unterwäsche wechseln, wann ich will", erklärt er dem Publikum.

Liebevolle Details

Deshalb habe er eine Annonce geschaltet, um eine weibliche Urlaubsbegleitung zu finden. Nun muss er nur noch seine Schwägerin loswerden. Dabei soll sein Freund Andreas Käs (Dieter Kopp) helfen, der als intellektuell minderbemittelter Arbeitskollege einerseits Hedwig und andererseits eine der beiden Bewerberinnen (Doris Burchard) abwimmeln soll.

Und dann mischt sich auch ständig das Nachbarsehepaar Berta und Hugo Hoeb (Roswitha Rudolph und Hans G. Rudolph) ein und sorgt für Unruhe, denn Berta und Andreas haben auch eine gemeinsame Vorgeschichte. Und so entwickeln sich auf der bis ins Detail liebevoll gestalteten Bühne allerlei absurde Situationen, bis am Ende (fast) alles gut wird.

"Wir sind mit der Resonanz zufrieden", erklärte Bernward Biermann, Kassenwart der Seulinger Kolpingsfamilie. Die Premiere sei ausverkauft gewesen und auch der zweite Abend sehr gut besucht. Schön sei auch, dass viele junge Leute den Weg in das Theaterstück gefunden hätten und jung und alt gleichermaßen begeistert gewesen seien. Und so galt der Applaus am Ende nicht nur den sechs Schauspielern, sondern auch den vielen Helfern - allen voran Kerstin Robitzsch, die die Regie übernommen hatte, und Margareta Schulz, die als Souffleuse zwar immer textlich auf der Höhe war, während der Aufführung aber eigentlich nicht benötigt wurde.

"Ein total verrückter Plan" ist die mittlerweile vierte Aufführung der Seulinger, die bereits im April mit den Proben begannen. "Die Mitwirkenden investieren einen großen Teil ihrer Freizeit, um das Publikum zu unterhalten", hebt Biermann deren Engagement hervor. Für die Aufführung bekamen die Seulinger auch Unterstützung aus dem Dorf sowie von anderen Laienspielgruppen - bei der Bühne aus Krebeck und beim Vorhang aus Landolfshausen.

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