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Ein Sonntag an der Rennstrecke

Mackenröder Seifenkisten- und Bobbycarrennen Ein Sonntag an der Rennstrecke

Beim ersten Mackenröder Seifenkisten- und Bobbycarrennen sind sieben Seifenkistenpiloten und 20 Bobbycarfahrer an den Start gegangen. Am Rand der Piste bejubelten mehr als 120 Zuschauer die wagemutigen Akteure. Mehrere Zuschauer verkündeten bereits, bei einer Wiederholung ebenfalls mitzufahren.

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Auf geht's: beim Seifenkistenrennen in Mackerode.

Quelle: RF

Mackenrode. Kreativität und Liebe zum Detail standen bei den Erbauern der Seifenkisten im Vordergrund. So hatte sich der 13-jährige Bastian Herwig an Brösels Comicfigur Werner orientiert. „Ich mag die Filme“, erklärte er. Mit Bölkstofffass hinterm Sitz und Coladosenhaltern daran ging er mit seinem Dreirad auf die Piste. „Ich habe das Fahrzeug selbst zusammengebaut“, berichtete er. Rund fünf Wochen habe es gedauert. Nicht vergessen hatte er den Wurstblinker und Werners Helm.

„Als wir auf dem Weihnachtsmarkt davon hörten, war mir klar, dass ich einen X-Wing aus Star Wars baue“, so Andreas Waldow. „Ohne die Vorgabemaße hätte ich auch die lange Schnauze angebaut.“ Dafür saß wie beim Film-Original ein Roboter vom Typ R2-D2 hinter dem Piloten. Mit dem Fahrzeug gingen sowohl Andreas Waldow als auch sein Sohn Eric auf die Strecke.

Beim ersten Mackenröder Seifenkisten- und Bobbycarrennen sind sieben Seifenkistenpiloten und 20 Bobbycarfahrer an den Start gegangen. Am Rand der Piste bejubelten mehr als 120 Zuschauer die wagemutigen Akteure. Mehrere Zuschauer verkündeten bereits, bei einer Wiederholung ebenfalls mitzufahren.

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Dass Seifenkistenrennen nicht nur die junge Generation begeistert, zeigte der 54-jährige Volker Kahle mit seinem Eigenbau eines Mercedes-Benz aus den 40er-Jahren. Auch hier zeigte sich die Liebe zum Detail. Unter anderem thronte auf dem Heck des Fahrzeugs eine Picknickkiste. „Solche Ereignisse sind wichtig für den Ort“, verwies Kahle auf die zahlreichen Zuschauer, die den Sonntag an der Rennstrecke verbrachten.

Auch Ratsmitglied Armin Tofahrn (SPD) maß der Veranstaltung eine hohe Bedeutung für das Dorfleben bei. Allerdings hätten Seifenkistenrennen deutlich verändert. „Bei dem letzten Rennen, bei dem ich mit meinem Sohn war, wurden tatsächlich noch Kisten auf Kinderwagengestelle montiert. „In 20 Jahren wird wahrscheinlich alles digital gesteuert“, vermutet er.

Nicht nur Fahrer waren aktiv. Zeitnehmer, Listenführer und auch die Versorgung waren zu besetzen. Andreas Köhler zog die Fahrzeuge mit einem Rasentrecker wieder bergauf. Andreas Siever bediente die Startrampe, die er mit weiteren Freiwilligen gebaut hatte. Für die Bobbycars musste diese in den Pausen umgebaut werden. In dieser Kategorie hatten sich zunächst nur vier Starter gemeldet. In der Mittagspause folgten Nachmeldungen. Am Ende rollten 20 Fahrer unterschiedlicher Generationen Richtung Schützenhaus den Berg hinab - begleitet von Jubel und La-Ola-Wellen der Zuschauer.

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