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Selbstbestimmt bis zum Lebensende

Männerfrühstück und Vortrag Selbstbestimmt bis zum Lebensende

Mehr als 40 Besucher haben am Sonnabend im Dorfgemeinschaftshaus Ebergötzen ihren Appetit und Informationshunger gestillt. Beim Männerfrühstück sprach die Göttinger Patientenberaterin Erika Hoppe über Vorsorgevollmachten und sorgte damit für „schwere Kost“ und Gesprächsstoff.

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Patientenberaterin Erika Hoppe informiert Teilnehmer des Männerfrühstücks über Vorsorgevollmachten.

Quelle: Richter

Ebergötzen. „Wir möchten, dass sich Männer aus den Orten der künstlich zusammengestellten Samtgemeinde Radolfshausen hier treffen, miteinander reden und andere Leute kennen lernen“, erläuterte Wolfgang Höfer, der zusammen mit zehn Mitstreitern das Frühstück organisiert hat und ehrenamtlich im evangelisch-lutherischen Kirchengemeindeverbund Radolfshausen tätig ist. Dank Mund-zu-Mund-Propaganda habe sich die Teilnehmerzahl seit dem ersten Mal bereits mehr als verdoppelt, so Höfer am Rande des vierten Treffens.

Referentin Hoppe erinnerte daran, dass die Vorsorgevollmachten seit November 2009 gesetzlich geregelt seien. Entsprechende Vollmachten seien die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsvollmacht und die Patientenverfügung - zusammen oder einzeln. Wenn ein Patient nicht mehr entscheidungsfähig sei, könne damit dessen mutmaßlich geäußerter Wille abgebildet werden.
Dies geschehe unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung und solle die individuellen Lebenswerte berücksichtigen. „Vorsorgevollmacht tritt bei späterer Geschäftsunfähigkeit oder Hilfsbedürftigkeit, zum Beispiel aufgrund einer Demenz, in Kraft“, so Hoppe. Hierbei werde eine Bevollmächtigung einer anderen Person übertragen. „Nur der Vollmachtgeber bestimmt eine oder mehrere Personen, die ihn vertreten sollen“, machte Hoppe deutlich.

Volljährig und geschäftsfähig

Sie empfahl zwei Schriftstücke. Geregelt werde damit zum einen das Außenverhältnis. Diese Version sei sofort gegenüber Dritten gültig. Die zweite Version definiere das Innenverhältnis und regele zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigten, ab wann gehandelt werden könne und müsse. Hoppe: „Voraussetzung dafür ist, das Bevollmächtiger und Vollmachtgeber volljährig und voll geschäftsfähig sind.“

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