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Sanierung der Mehrzweckhalle Holzerode

Aufschub wegen höherer Förderquote Sanierung der Mehrzweckhalle Holzerode

Die Mehrzweckhalle in Holzerode soll saniert werden. Die Kellerabdichtung, die Erneuerung der Außenelemente und die Erneuerung der Toilettenanlagen seien dringend notwendig, erklärt Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD). Für die Maßnahmen will die Verwaltung der Gemeinde einen Förderantrag stellen.

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Die Mehrzweckhalle in Holzerode soll saniert werden.

Quelle: Franke

Holzerode/Ebergötzen. Zunächst sei geplant gewesen, einen Zuschuss aus dem Leader-Programm der Europäischen Union für die Sanierung zu beantragen, so der Bürgermeister der Gemeinde Ebergötzen. Hiervon sei man jetzt aber wieder abgerückt, weil sich nach Angaben von Andreas Ochmann vom Dezernat drei für Strukturförderung ländlicher Raum beim Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig ein anderes Programm eine höhere Förderquote in Aussicht stellen würde. Ochmann habe, wie Jurgeleit berichtet, auf das ZILE-Programm (Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) hingewiesen. Dies sei ein Programm des Landes Niedersachsen und der Freien Hansestadt Bremen unter Beteiligung der Europäischen Union und des Bundes.

Aus dem ZILE-Programm könne eine Förderung von 63 Prozent in Aussicht gestellt werden, beruft sich Jurgeleit auf Ochmann. Bei einem Gesamtinvestitionsaufkommen für die Baumaßnahmen von rund 90 000 Euro seien dies 56 700 Euro, welche die Gemeinde erhalten könne. Durch die neue Fördermöglichkeit ändere sich allerdings auch der Zeitplan für das Bauvorhaben, sagt der Gemeindebürgermeister. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Sanierung in drei Teilabschnitten vorzunehmen. Jetzt werde die Sanierung erst einmal geschoben, um die bessere Förderung zu beantragen. Dann werde das Projekt in einem Durchgang ausgeführt. Aber eine solche Summe könne die Gemeinde anders nicht erreichen.

Neues Spielgerät

Die 1976 eingeweihte Mehrzweckhalle in Holzerode ist aber nicht der einzige Bereich in der Gemeinde der eine Auffrischung erfahren soll, berichtet Jurgeleit weiter. Er erzählt von Anstricharbeiten an den Fenstern am Dorfgemeinschaftshaus in Ebergötzen sowie am gelben Haus des Kindergartens. Außerdem erhalte der Spielplatz im Baugebiet Struthbreite in Holzerode eine Aufwertung mit einem neuen Spielgerät. Die Kosten hierfür belaufen sich nach Angaben des Bürgermeisters auf 3700 Euro. Im Gegenzug werde das marode Spielhaus abgebaut und eine Sandkiste installiert. Auch der Zaun werde nach den Sicherheitsvorschriften hergerichtet. Darüber hinaus soll auch der Platz am Ehrenmal in Holzerode überholt werden.

Es sei ebenfalls beabsichtigt, an dem Gebäude der ehemaligen Volksbank in Ebergötzen einen weiteren Lichtpunkt zu setzten, da es dort seit Wegfall der Werbeanlage sehr dunkel sei.

Dringende Sanierungsarbeiten seien auch an der Tunnelunterführung der Bundesstraße 446 zwischen der Königsberger und Breslauer Straße in Ebergötzen erforderlich. Nachdem die Straßenbauverwaltung mitgeteilt habe, dass die Tunnelunterführung in die Unterhaltungslast der Gemeinde falle, müssten sich nun die Gremien mit der Instandsetzung auseinandersetzen.

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