Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Messung des Lärms

Umgehung Waake Messung des Lärms

Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, eine kombinierte Lärmmessung und Verkehrszählung zu veranlassen. Damit soll die Lärmbelastung durch die neue Ortsumgehung im Zuge der Bundesstraße 27 dokumentiert werden.

Voriger Artikel
Im Dialog mit dem Alfa-Regionalverband
Nächster Artikel
Vollsperrung bei Waake

Waake. Seit der Freigabe der Umgehungsstraße waren in der Verwaltung regelmäßig Beschwerden aus Waake und Bösinghausen über den Verkehrslärm eingegangen. Dabei sorgt zusätzlich zu den Geräuschen durch die vorbeifahrenden Pkw und Lkw auch das Überfahren der Dehnungsfugen für laute Geräusche.

Kombinierte Lärmmessung soll Klarheit bringen

Aus diesem Grund hatte die Gemeinde eine Informationsveranstaltung organisiert, bei der ein Akustikexperte am 27. November rund 100 Besucher über Straßenlärm informiert und Erläuterungen zu den Lärmprognosen im Planfeststellungsverfahren der Umgehung gegeben hatte. Jetzt soll eine kombinierte Lärmmessung und Verkehrszählung Klarheit bringen, ob die Werte zu hoch sind.

In der Ratssitzung berichtete Thomas Georg Krull (CDU), dass er mit einem nicht geeichten Messgerät mehrfach den Lärmpegel gemessen habe: „Die Werte lagen dabei regelmäßig über denen aus dem Planfeststellungsverfahren.“ Bürgermeister Johann-Karl Vietor (CDU) erläuterte, dass für die Höhe des Lärmpegels vor allem der Anteil der Lkw verantwortlich sei: „Deshalb macht es Sinn, nicht allein den Lärm zu messen, sondern die Messung mit einer Verkehrszählung zu kombinieren.“

Angebot eingeholt

Auf den Hinweis von Ingo Wertheim (SPD), eine Anfrage an das Straßenbauamt zu den rechtlichen Grundlagen einer Messung zu stellen, ergänzte Vietor, einen vereidigten Sachverständigen beauftragen zu wollen, „damit wir hinterher ein Gutachten haben, das auch vor Gericht Bestand hat“. Ein Angebot, das die Verwaltung im Vorfeld eingeholt hatte, beziffert Kosten in Höhe von 1713,16 Euro. Da dies aber nur die berufsübliche schriftliche Berichterstattung und nicht eine mündliche sowie Erläuterungen beinhalte, rechnet die Verwaltung mit rund 2000 Euro Kosten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"