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Mit dem „Buckelvolvo“ auf Tour im Eichsfeld

Autoliebhaber vereint Mit dem „Buckelvolvo“ auf Tour im Eichsfeld

Als Höhepunkt für ihr erstes Volvotreffen am Sonnabend, 8. April, haben Matthias Broderius und Hans Töllner eine etwa einstündige Ausfahrt ins Eichsfeld geplant. Das Treffen beginnt um 9 Uhr in Landolfshausen. Die Ausfahrt soll nach Angaben der Veranstalter um 11 Uhr gestartet werden.

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Plant eine Ausfahrt zum Volvo-Trefen:Matthias Broderius.

Quelle: Jan Vetter

Landolfshausen. Broderius und Töllner entwickelten die Idee zu einem Treffen für Liebhaber der schwedischen Automarke, wie sie sagen, aus einer Bauchlaune heraus. Es gebe bislang kein richtiges Volvotreffen in Deutschland. Deshalb wollen sie ein solches, wie es sie für andere Automarken ja bereits seit vielen Jahren gebe, in der Mitte von Deutschland etablieren.

Zu sehen sein sollen Autos aus den 1950er-Jahren bis zu aktuellen Modellen. Liebhaber von historischen Fahrzeugen denken dabei ganz besonders an Modelle wie den P 444 oder 544 beziehungsweise den P 1800 ES, die im Volksmund „Buckelvolvo“ und „Schneewittchensarg“ genannten Klassiker der schwedischen Automarke. Wieviele Fahrzeuge am Ende auf dem ehemaligen Raiffeisengelände, An der Suhla 5, zu sehen seien, sei auch für die Veranstalter bis zum Tag selbst eine Überraschung. Anmeldungen gebe es aber bereits aus Schleswig-Holstein und Hamburg im Norden, aus Nordrhein-Westfalen im Westen und München im Süden, so Broderius.

Zu sehen sind die Fahrzeuge aber nicht nur auf dem Gelände. Um 11 Uhr starten sie zu einer Rundfahrt, die sie auch durch das Eichsfeld führen wird. „Wir haben uns bewusst für eine Tour durch viele kleine Orte entschieden“, sagt Broderius. Von Landolfshausen geht es über Potzwenden, Falkenhagen und Sattenhausen zunächst nach Rittmarshausen und Kerstlingerode. Bischhausen, Bischhagen und Streitholz sind die nächsten Orte auf dem Weg nach Mengelrode, von wo die Tour über Günterode nach Berlingerode führt. Von dort bewegt sich der Korso weiter über Bleckenrode und Böseckendorf nach Nesselröden, Westerode und Duderstadt. Als nächste Dörfer haben die Organisatoren Mingerode, Obernfeld, Rollshausen und Germershausen eingeplant. Über Bernshausen geht es am Seeburger See vorbei nach Seeburg. Ebergötzen wird dann als letzter Ort angesteuert, bevor die Fahrzeuge nach eineinhalb bis zwei Stunden wieder in Landolfshausen ankommen.

Auf dem Veranstaltungsgelände steht dann noch ein wichtiger Punkt an: Fachsimpeln am Lagerfeuer. Im Mittelpunkt werden dabei aller Voraussicht nach die schwedischen Automodelle stehen, die den Grund bilden, warum ihre Fahrer sich in Landolfshausen treffen.

Für kommendes Jahr überlegen Broderius und Töllner bereits, ob sie eine Wiederholung anstreben. Dafür liebäugeln sie mit Seeburg, dem Wohnort von Broderius, als Veranstaltungsort. Jetzt aber warten sie erst einmal mit Spannung auf die Resonanz, welche die Premiere hervorrufen wird.

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