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Neue Gaststube "Holz.Ofen.Café"

Brotmuseum Ebergötzen Neue Gaststube "Holz.Ofen.Café"

Dass vor Ort frisch gebacken wird, ist für die neuen Betreiber des Cafés am Ebergötzer Brotmuseum „eine Frage der Bäckerehre“. Auch sonst betont das neue „Holz.Ofen.Café“ die regionale Verbundenheit.

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„Weil es passt“

Frische Brote aus regionalen Produkten im Brotmuseum.

Quelle: Wenzel

Ebergötzen. „Noch ungewohnt, aber spannend“, nennt Geschäftsführerin Elisabeth Siebert ihre neue Rolle als Gastwirtin. Als „Der Göttinger Feuerbäcker“ beliefert sie gemeinsam mit ihrem Mann Christian seit zehn Jahren die Wochenmärkte der Region mit frischem Brot aus dem Holzofen. „Wir wollten aber etwas Neues tun“, sagt sie. Deshalb der Schritt in die Gastronomie – direkt am Brotmuseum. „Weil es einfach passt“, findet ihr Mann.

Gläserner Schauofen

Auf fertige Teigmischungen verzichten die Sieberts vollständig, stattdessen soll demnächst die Backstube in Seeburg frische Teiglinge nach Ebergötzen liefern: Brote, Kuchen und sogar die Beilagen-Kekse zum Kaffee sollen dann vor Ort im Holzofen gebacken werden. Die Gäste können zusehen, denn der „Gläserne Schauofen“ soll eines der Highlights des neuen Cafés werden, kündigt Elisabeth Siebert an.

Noch ist der aber nicht fertig, die Backstube in Seeburg liefert täglich frische Backwaren – in Feuerbäckermanier gibt es deshalb beispielsweise Roggenmischbrot mit Thymian und Cranberrys oder Walnüssen und Pfeffer, außerdem natürlich klassische Brote in allen Varianten.

Regionale Produkte

Neben dem Brot stellt der Feuerbäcker beispielsweise auch Honig und Marmelade her – an der Backstube in Seeburg habe er Bienenstöcke und Obststräucher stehen, erzählt Christian Siebert. Generell sei ihm wichtig, regionale Produkte anzubieten: Wenig überraschend kommt deshalb auch die Mettwurst aus dem Eichsfeld.

Christian und Elisabeth Siebert planen künftig durchgängig geöffnet zu haben: Außer Kuchen und einer kleinen Frühstücksauswahl wollen sie Gästen eine zünftige Brotzeit bieten, samt „Strammem Max“ und dem vegetarischen „Strammen Moritz“.

Von Christoph Höland

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