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Eierpremiere am Seeburger Brunnen

Osterbrunnen Eierpremiere am Seeburger Brunnen

Premiere in Seeburg: Edda Burchardt, Martha Bodmann, Waltrud Goldmann, Rita Merten sowie Hans Kaiser haben gemeinsam den Brunnen auf dem Dorfplatz neben der Kirche in einen Osterbrunnen verwandelt. Insgesamt zieren rund 900 bemalte Eier das Gebälk.

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Edda Burchardt sorgt in Seeburg für den Osterschmuck.

Quelle: Franke

Seeburg. Die Idee entwickelte Edda Burchardt bereits vor zwölf Jahren während eines Besuches in Bad Sooden-Allendorf: „Bei einem Rundgang durch die Stadt entdeckte ich einen Brunnen, der mit bunten Eiern, Girlanden und Schleifen geschmückt war. Auch an den Blumenkästen der umstehenden Häuser hingen Eierketten. Schon damals überlegte ich, solch einen Brunnen auch in Seeburg zu gestalten.“ Als sie in den Folgejahren immer häufiger von diesem Brauch las und Berichte darüber im Fernsehen sah, unterbreitete sie ihren Vorschlag vor sechs oder sieben Jahren erstmals dem Heimat- und Verkehrsberband (HVV).

Vor einigen Jahre las sie dann im Tageblatt von den Osterbrunnen in Gieboldehausen und fuhr mit drei Frauen dorthin, um sich die Kunstwerke anzusehen. „Dort nahmen wir an der Palmenweihe am Brunnen vor dem Pfarrheim teil, zogen mit Pfarrer und Gemeinde in die Kirche und besichtigten später auch noch die übrigen Brunnen“, erinnert sich Burchardt

Nach Oster sei dann auch beim HVV das Interesse geweckt worden. Der eigentlich Startschuss fiel dann bei der Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr. „Der Anlass war auch der Aufruf von Ursel Runge aus Gieboldehausen, in den umliegenden Dörfern ebenfalls Brunnen zu schmücken“, erzählt Edda Burchardt, die sich in der Folge mit der Gieboldehäuserin traf. Diese gab ihr hilfreiche Tipps, so dass sie mit ihren Mitstreitern am 2. Februar diesen Jahres starteten. „Regelmäßig bekamen wir ausgepustete Eier von Menschen, die von unserem Vorhaben gehört hatten. Nach gut vier Wochen hatten wir rund 800 Eier bemalt.“ Weitere kamen von den Kindergartenkindern. Eine Eierkette habe Elisabeth Kretschmer beigesteuert, so dass am Ende mehr als 900 eier als Schmuck für den Brunnen zur Verfügung standen. Gerhard Merten teilte seine handwerklichen Kenntnisse mit den Brunnenschmückern, die sich über die viele Hilfe freuten und im Gegenzug reichlich Lob für ihr Werk erhielten.

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