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Positive Entwicklung in Gemeinde Ebergötzen

Solides Finanzfundament Positive Entwicklung in Gemeinde Ebergötzen

Die Finanzen der Gemeinde Ebergötzen haben sich im Lauf des Jahres positiv entwickelt. Aus dem im Ergebnisetat veranschlagten Fehlbetrag in Höhe von 69 000 Euro ist im Nachtragshaushalt ein Überschuss in Höhe von 21 400 Euro geworden, der der Rücklage zugeführt wird.

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Ebergötzen

Ebergötzen. Als wesentlichen Grund dafür nannte Verwaltungsvertreterin Hiltrud Bartus-Deutsch im Gemeinderat höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer. Ergebnis- und Finanzhaushalt haben ein Volumen von jeweils knapp zwei Millionen Euro. Im Investitionsbereich reduzieren sich die Einzahlungen von 132 000 auf 42 500 Euro, die Auszahlungen von 158 600 auf 54 700 Euro. Die Erschließungsbeiträge für das Baugebiet Sandtal verringern sich aufgrund günstiger Ausbaukosten und den Entfall von Anliegerbeiträgen für die Erneuerung der Straße „Hoher Weg“. Die Asphaltierungsarbeiten für den Bürgersteig dort sollen noch in diesem Jahr beginnen, falls das Wetter es zulässt. Der Bau eines Carports für den Bauhof und Anschaffungen für das Dorfgemeinschaftshaus kommen in diesem Jahr nicht mehr zum Tragen, die Steuerhebesätze bleiben unverändert.

Die Schulden der Gemeinde, die wegen der Sanierung des Kindergartens in Ebergötzen und der alten Schule in Holzerode vor vier Jahren den Höchststand von 917 000 Euro erreicht hatten, sind kontinuierich wieder abgebaut worden – auf 770 000 Euro in diesem Jahr. 2015 wurden erneut keine Kredite aufgenommen, die Tilgung der Schulden soll fortgesetzt werden. Die positive Entwicklung in den vergangenen Jahren biete eine gute Ausgangslage für die Zukunft, merkte Bartus-Deutsch an. In den Folgejahren schließe die Planung zwar insbesondere wegen steigender Umlagen mit Fehlbeträgen ab, die sich aber noch verringern könnten. Ein Sicherungskonzept sei nicht erforderlich.

Wolfgang Hartmann (SPD) sprach von einem soliden Etat. Man habe 2011 durch die Umsetzung gewünschter Maßnahmen Mut zur Verschuldung gehabt und das mit sparsamer Haushaltspolitik wieder aufgefangen. „Wir sind auf einem guten Weg“, meinte auch Peter Müller (CDU). Und Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD) betonte, dass alle zum Wohl der Gemeinde an einem Strang ziehen würden.

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