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Engpass an der Knochenmühle

Regelmäßige Staus auf der B 27 Engpass an der Knochenmühle

Der morgendliche Berufsverkehr staut sich regelmäßig den Roringer Berg hinauf bis nach Waake, am Nachmittag bildet sich eine Autoschlange in Richtung Stadt. Ausgangspunkt ist entgegen der weitläufigen Meinung nicht die neue Umgehung um Waake sondern die Kreuzung an der Knochemühle.

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Den Ausgangspunkt für die morgendliche Staubildung bildet die Kreuzung an der Knochenmühle.

Quelle: Niklas Richter

Göttingen. In den vergangenen Wochen machten zahlreiche Pendler über Facebook ihrem Ärger über die morgendlichen Staus auf der Bundesstraße 27 Luft. Da das Stauende bis zum zweispurigen Bereich der neuen Umgehung um Waake reichte, sahen viele Autofahrer dort die Ursache. So auch Frank Gehrke, der jeden Morgen aus dem Kreis Osterode nach Göttingen pendelt. „Trotz der Millionen, die für diese Umgehung ausgegeben wurden, steht man immer noch jeden Morgen im Stau“, ärgert er sich, als er endlich die Ampelkreuzung an der Knochenmühle erreicht hat.

„Die Umgehung dient zwar auch dazu, dass die Autofahrer nicht mehr an der Ampelkreuzung in Waake stehen müssen“, erklärt Günter Hartkens, Leiter des Geschäftsbereichs Golsar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Viel mehr diene sie aber dem Zweck, den Verkehr nicht mehr durch die Ortdurchfahrt in Waake zu führen. „Dadurch sind die Bürger in Waake weniger Lärm und Abgasen ausgesetzt.“

„Ich war ganz erschrocken, als ich kürzlich morgens an dieser Autoschlage entlang in den Harz gefahren bin“, sagte der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU). Auf jeden Fall müsse Ursachenforschung und möglichst auch eine Nachbesserung erfolgen. Die Ursachenforschung steht bereits auf der Liste von Udo Othmer, Leiter des Geschäftsbereichs Bad Gandersheim der Straßenbaubehörde, die vom Roringer Berg in Richtung Stadt für die B 27 zuständig ist. „Mich erreichen auch die Beschwerden“, berichtet er. Deshalb solle nun die Ampelschaltung an der Knochenmühle überprüft werden. „Wir sind bemüht, die bestehende Situation zu verbessern“, so Othmer. Baulich sei für kurz- bis mittelfristig aber nichts geplant.

Gebaut wird derzeit aber auf der Landesstraße 569, die ebenfalls eine stark frequentierte Verbindung zwischen Duderstadt und Göttingen über den Ortseingang Geismar bildet. „Die L 569 ist voraussichtlich bis 4. September vom Knotenpunkt mit der L 567 bei Wöllmarshausen bis zum Kreisel an der Kreisstraße 119 bei Nesselröden gesperrt“, so Hartkens. Hier habe der zweite Bauabschitt der Straßensanierung begonnen. Diese Sperrung trage ebenfalls zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens an der Knochemühle bei, da die weiträumige Umleitung über die B 446 und B 27 nach Göttingen ausgeschildert sei.

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