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Rund 30 Teilnehmer in Mackenrode

Bürgergespräch zur Dorfentwicklung Rund 30 Teilnehmer in Mackenrode

Zum zweiten Bürgergespräch begrüßte Ortsheimatpfleger Bodo Neuman rund 30 Mackenröder im Dorfgemeinschaftshaus (DGH). Unter anderem präsentierten die bei der Premiere gebildeten Arbeitsgruppen (AG) ihre bisherige Arbeit. Hartmut Berndt vom Leader-Regionalmanagement referierte über Dorfmanagement.

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Mit kleinen Schritten zum Ziel in Mackenrode.

Quelle: Richter

Mackenrode. „Es kommt nicht darauf an, wie viele Personen zu so einem Treffen kommen“, sagte Berndt über die Teilnehmerzahl, denn zur Premiere hatten noch 68 Personen im DGH eingefunden. „Viel wichtiger ist, dass etwas geschieht und die, die da sind, etwas verändern wollen.“ Immerhin seien rund zehn Prozent des Dorfes anwesend.

Themenabende in Planung

Den Auftakt machte Stefanie Köhler, die für die AG Dorfkneipe vermelden konnte, dass sich die „Dorfkneipe“ an jedem ersten Freitag im Monat im DGH etabliert habe. „Wir hatten jedes Mal viel Spaß.“ Die Dorfkneipen am 6. Mai und am Schützenfestfreitag fallen jedoch wegen aus, berichtet Köhler.

Für die Zukunft werden über Themenabende wie ein Cocktailabend oder ein plattdeutscher Abend nachgedacht. Die fehlende Kneipe im Dorf nannte Berndt als typisches Beispiel für die Wandlung im Wertesystem. „Früher sind die Männer abends in die Wirtschaft gegangen, heute steht die Familie mehr im Mittelpunkt.“

Jugendliche motiviert

Auch die AG Soziales konnte von einem ersten Erfolg berichten. Ihr Angebot eines ehrenamtlichen Mitfahrservice am zweiten und vierten Donnerstag im Monat wurde bereits genutzt. Auch sei es gelungen, Jugendliche zu motivieren, etwas für das Dorf zu tun. Deshalb hängen auf dem Thie drei Nistkästen sowie jeweils einer auf dem Spielplatz und an der Feuerwehr.

Große Ziele nannte Karsten Herwig für die AG Mobilität. Deren Mitglieder wollen zunächst die Busverbindung und den Handyempfang verbessern. Angedacht sei unter anderem der Bau eines Buswendeplatzes, damit der Bus auch in den Ort fahren könne. Noch keine Antwort kam bislang drei angeschriebenen Telefongesellschaften.

Die Bemühung um Tempo 30 im Ort habe sich zum Glück mit einer Aktion der Gemeinde überschnitten, weshalb hier schon eine Beschilderung erfolgt sei. Als nächsten Punkt würde die AG das Thema Radwege angehen.

Zahlreiche Veranstaltungen in Planung

Auch in der AG Veranstaltungen sei einiges geschehen, erläuterte markus Kamper und berichtete von zwei Spieleabenden mit 30 bis 40 Teilnehmern aller Altersschichten, den Planungen für ein Seifenkistenrennen sowie Ideen für Themenabende zu beispielsweise Prävention, Einbruch, Mediennutzung oder Patientenverfügung. Auch habe Klaus Pawlowski erklärt, die Neue Göttinger Gruppe sei bereit, im Dorf einen Kabarettabend auszurichten.

Hartmut Berndt nannte die bisherigen Arbeiten erfolgreich: Es gehe schließlich nicht darum, gleich im ersten Monat Bäume ausreißen zu wollen, sondern vielmehr darum, das Dorf mit vielen kleinen Schritten voranzubringen.

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