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Runder Geburtstag mit Laternenumzug

Max-und-Moritz-Kindergarten Ebergötzen Runder Geburtstag mit Laternenumzug

Der Max-und-Moritz-Kindergarten in Ebergötzen feiert am Freitag, 10. November, sein 30-jähriges Bestehen. Von anfangs zwei Gruppen mit 45 Kindern bietet die Einrichtung im ehemaligen an der Ortsdurchfahrt nun Platz für zwei Regelgruppen mit einer Kapazität von je 25 Plätzen und eine Krippe mit 15 Plätzen.

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Beliebt bei den Kindern im Max-und-Moritz-Kindergarten ist die Wasserbahn.

Quelle: Rüdiger Franke

Ebergötzen. „Der Kindergarten wurde im November vor 30 Jahren gegründet“, berichtet Leiterin Heidrun Jahnel. Seinerzeit sei im ehemaligen Pfarrhaus noch das Gemeindebüro angesiedelt. Dieses sei dann in die ehemalige Schule gezogen. Das Außengelände sei noch deutlich kleiner gewesen. „Die Fläche betrug anfangs nur etwa die Hälfte der heutigen Ausmaße“, sagt Jahnel. Auch habe es nur eine Rutsche, einen Sandkasten und eine Wippe gegeben. Mittlerweile hätten die Kinder deutlich mehr Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Dazu würden ein Kletter- und Spielgerät mit zwei Rutschen, eine Hangrutsche, eine Tunnelröhre, Schaukeln, ein Krippenspielplatz und verschiedene Sandkästen zählen. „Besonders gern spielen die Kinder mit dem Wasserlauf“, sagt die Leiterin.

Doch im Kindergarten stehe nicht nur die spielerische Beschäftigung der Kinder im Fokus. Vielmehr sei es auch ein Anliegen des Teams, die Kinder auf spätere Aufgaben im Leben vorzubereiten. So werden zum Beispiel die „Dinokinder“, der jeweils älteste Jahrgang, in einer Gruppeneinheit mit besonderen Aufgaben konfrontiert. „Sie müssen konzentriert zuhören und sich für eine längere Zeit am Tisch beschäftigen“, erläutert die Leiterin. Dadurch würden sie an die Zeit in der Schule herangeführt. Eine weitere spannende Aufgabe sei der Einkauf am Dienstag, der in den Gruppen organisiert ist. „Mittwochs ist bei uns Frühstückstag“, sagt Jahnel. Dazu werde dienstags besprochen, was aufgetischt werde. „Dann schreiben wir den Einkaufszettel und kaufen nur das, was auf dem Plan steht.“ Natürlich würden die Kinder gern noch die eine oder andere Süßigkeit einpacken, aber dann reiche das Geld eben nicht für das Frühstück. Auch werde bewusst gesteuert, saisonale Produkte zu kaufen. „Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft“, sagt Jahnel. Dagegen versuche das Team mit dem Einkaufsverhalten entgegenzusteuern. Zusätzlich zum Frühstück ernten die Kinder derzeit immer noch frische Möhren im Wilhelm-Busch-Garten, in dem sie ein Beet pflegen. Dort hatten sie auch Radieschen, Stangenbohnen, Erbsen und Blumen angepflanzt. „Die Kinder probieren das Gemüse“, so die Leiterin weiter. Natürlich schmecke nicht allen jedes Gemüse, aber zumindest würden sie es probieren.

Zum 30. Geburtstag am Freitag beginnt um 14 Uhr ein Tag der offenen Tür, bei dem Waffeln, Kaffee und Kinderpunsch angeboten werden. Um 17 Uhr folgt ein Gottesdienst, an den sich ein Laternenumzug zur Musikmuschel anschließt. Dort angekommen können, sollen Bratwürste gegrillt und Glühwein und Punsch ausgeschenkt werden.

Von Rüdiger Franke

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