Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Diskussion über Verkauf des Gemeindehauses

Sanierungsstau in Waake Diskussion über Verkauf des Gemeindehauses

Trennen will sich die Gemeinde Waake von ihrem mehr als 100 Jahre alten Gemeindehaus in der Ortsmitte. „Der Sanierungsstau, vor allem in Sanitärbereich, ist groß“, hat Bürgermeister Johann-Karl Vietor (CDU) während der Ratssitzung berichtet. Vor einer Entscheidung sollen die Bürger ihre Meinung sagen.

Voriger Artikel
Freie Fahrt bis Ebergötzen
Nächster Artikel
Pendler sollen auf die Autobahn ausweichen

Das Gemeindehaus in Waake (Archivbild)

Quelle: Archiv

Waake. Bei einer Informationsveranstaltung will Vietor seine Ideen vorstellen und mit den Bürgern diskutieren. Das Gemeindehaus, sagt er, werde – von den Ratssitzungen und einigen großen Veranstaltungen wie dem Winterball oder dem Weihnachtsbasar abgesehen – kaum genutzt. Ein möglicher Käufer könnte dort eine Tagespflege oder einen Laden einrichten. Auch ein Abriss sei denkbar. Das würde Platz für zwei Bauplätze schaffen. Solche seien begehrt. Mit der Eröffnung der Ortsumfahrung sei es ruhig in Waake geworden. Der Ort liege zudem verkehrsgünstig.

Bürgerbefragung

„Mit dem Erlös aus dem Verkauf könnten wir das deutlich kleinere Dorfgemeinschaftshaus am Ortsrand vergrößern“, meint der Bürgermeister. Dieses Gebäude, das aus den 80er-.Jahren stamme, sei ebenfalls sanierungsbedürftig, allerdings nicht so stark. Dort gebe es bisher alle zwei Tage Programm. Parallel zur Bundestagswahl will der Rat der Gemeinde zudem ein Votum der Bürger zum Verkauf einholen.

Aufwandsentschädigung

Der Rat beschloss zudem eine Sondertilgung von 15.000 Euro. Vor rund 20 Jahren hatte die Gemeinde einen Kredit aufgenommen, um das Sparkassengebäude neben dem Gemeindehaus zu kaufen. Der Rat hob zudem nach 15 Jahren die Aufwandsentschädigungen an, die Ratsmitglieder erhalten. Der Bürgermeister bekommt nun statt 360 Euro 450 Euro im Monat, die stellvertretenden Bürgermeister statt 51 Euro 70 Euro, die Ratsmitglieder statt zehn Euro pro Sitzung pauschal 20 Euro, die Fraktionsvorsitzenden zehn Euro statt vier Euro pro Franktionsmitglied. Fahr- und Sitzungsgelder werden gestreichen.

Spielgerät

Der Spielplatz in Bösinghausen erhält ein Ersatz-Spielgerät für 6500 Euro. Die Firma schenkt der Gemeinde zudem eine Federwippe, die in Waake aufgestellt werden soll.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Bilder der Woche vom 15. bis 21 Juli 2017