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15 Starter bei zweiter Auflage am Start

Seifenkisten rasen um die Wette 15 Starter bei zweiter Auflage am Start

2016 waren erstmals Seifenkisten durch Mackenrode gefahren. Am Sonntag gab es jetzt die Neuauflage des Seifenkistenrennens. Vom Start bei den Glascontainern ging es im rasanten Tempo dem Ziel beim Schützenhaus entgegen.

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Starter beim Seifenkistenrennen in Mackenrode.

Quelle: Helge Schneemann

Mackenrode. Im vergangenen Jahr waren erstmals Seifenkisten durch Mackenrode gefahren. Am Sonntag gab es jetzt die Neuauflage des Seifenkistenrennens. Vom Start bei den Glascontainern ging es im rasanten Tempo dem Ziel beim Schützenhaus entgegen.

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Starter beim Seifenkistenrennen in Mackenrode

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„Die Idee zum Seifenkistenrennen ist während einer Sitzung zu Mackenrode 2025, in der wir über die Zukunft unseres Ortes gesprochen haben, entstanden“, berichtete Andreas Siever, einer der Organisatoren. Eigens für den spannenden Wettkampf wurde eine Startrampe gebaut, von der die selbstgebauten Kisten die etwa 500 Meter lange Strecke hinunter bis zum Schützenhaus in Angriff nahmen. „Die Rampe ist höhenverstellbar, denn wir nutzen sie auch beim Bobbycar-Rennen und die kleinen Kinder sollen keine Angst wegen der Höhe haben“, sagte Siever. Beim Bau der Seifenkisten konnten die Teilnehmer zwar ihrer Kreativität freien Lauf lassen, doch mussten sie sich auch an einige Vorgaben der Veranstalter halten. So durfte das Fahrzeug nicht länger als 1,60 Meter und nicht breiter als 80 Zentimeter sein. „Dies hängt auch mit der Rampe zusammen, denn für diese Maße ist sie passend. Um auch längeren Kisten den Start zu ermöglichen hätten wir einen höheren Aufwand betreiben müssen“, sagte Siever. Doch auch innerhalb der vorgegebenen Regeln entstanden zahlreiche verschiedene Seifenkisten. Denn zusehen bekamen die Zuschauer entlang der Strecke unter anderem Gefährte, die mit einem Fahrradreifen ausgestattet waren, einen Propeller hatten oder mit verschiedenen Lichtern ausgestattet waren. Alle hatten sich bei Bau ihres Fahrzeuges etwas überlegt und freuten sich jetzt endlich austesten zu können, wie gut ihr Gefährt unterwegs ist. Bevor die 15 Starter allerdings die erste Fahrt absolvieren konnten, mussten ihre Kisten erst einmal durch Check-Up. Von Andreas Siever wurden hierbei sowohl Länge als auch Breite überprüft. Nicht alle Kisten entsprachen dem Reglement, doch trotzdem durften sie an den Start gehen. Allerdings bekamen sie pro Zentimeter, denn sie außerhalb der Regeln waren eine Strafsekunde.

Nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Originalität werden ausgezeichnet

Auch wenn die Strecke keine großen Schwierigkeiten, wie gefährliche Kurven beinhaltete, so hatten die Fahrer doch ihren Spaß an der rasanten Fahrt, denn durch den Start über die Rampe gewannen sie schnell an Geschwindigkeit. Doch nicht nur der schnellste Fahrer nach den zwei Wertungsläufen durfte sich am Ende über einen Preis freuen, sondern auch die Erbauer der lustigsten beziehungsweise originellsten Seifenkiste wurden ausgezeichnet. Hierzu konnten die Zuschauer während des Rennens Stimmzettel abgegeben, anhand deren dann die Sieger ermittelt wurden. Während der Wertungsdurchgänge wurden die Fahrer lautstark von den Zuschauern, die sich entlang der Strecke verteilt hatten, angefeuert. Insbesondere die Eltern der überwiegend jungen Starter freuten sich darüber, wenn ihr Nachwuchs mit einer guten Zeit ins Ziel kam. Doch sowohl beim Seifenkisten-Rennen als auch beim Bobbycar-Rennen sollte nach Aussage von Siever der Spaß im Vordergrund stehen, denn schließlich solle das Rennen eine Veranstaltung sein, die zum Zusammenhalt des kleinen Ortes beitrage.

Von Vera Wölk

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