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Seulinger Pionier auf Kreta inspiriert

20 Jahre Seulinger Pionier auf Kreta inspiriert

Vor 20 Jahren sind die Seulinger Roller-Oldies erstmals gemeinsam unterwegs gewesen. Franz Busch entwickelte die Idee 1995 nach einem Urlaub auf Kreta, als er die Insel mit seiner Frau Ulli auf einer geliehenen Vespa erkundete. Mittlerweile treffen sich die zwölf Mitglieder jeden Dienstag zum Rollertag.

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Die Seulinger Roller-Oldies treffen sich dienstags zu gemeinsamen Ausfahrten.

Quelle: r

Seulingen. Zusammengerechnet zählen die Roller-Oldies 937 Jahre. Gemeinsam unternehmen sie Touren auf ihren 125-ccm-Motorrollern. „Wir verstehen uns nicht als Easy Rider, die ohne Ziel auf endlos langen Straßen unterwegs sind“, erklärt Dieter Jagemann, der von Anfang an dabei ist.

„Die Freude und der Spaß besteht darin, mit gemäßigter Geschwindigkeit einen Radius von circa 150 Kilometern zu bewältigen, eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Region anzusteuern, zum Nachmittagskaffee ein ideales Ausflugslokal zu finden, um gegen Abend wieder daheim zu sein.“ Die Ausnahme bilde eine längere, auch mehrtägige Fahrt zu entfernten Zielen, die sorgfältig geplant werde.

"Wir verstehen uns nicht als Easy Rider“

„Anfangs wurde Franz belächelt“, erinnert sich Jagemann, „denn Man(n) fuhr - wenn überhaupt - Motorrad.“ Franz Busch sei der Pionier der Seulinger Rollerbewegung. Nach kurzer Zeit gesellten sich sein mittlerweile verstorbener Bruder Edwin sowie Dieter Jagemann, Peter Becker und Karl-Heinz Stolze hinzu.

„Franz‘ Begeisterung für den Roller steckte mehrere Junggebliebene an“, sagt Jagemann. „Vor allem Männer mit dem alten Dreier-Führerschein entdeckten die Möglichkeit ohne Prüfung Krafträder bis 125 ccm zu fahren.“

Nach 20 Jahren ist das Mitgliederfeld nicht auf Seulinger beschränkt. Es starten auch Männer aus Bodensee, Duderstadt, Ebergötzen und Seeburg am Rollertag durch.

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