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Sommerreise in die Vergangenheit

Landrat besucht Wilhelm-Busch-Mühle Sommerreise in die Vergangenheit

Der Jugendraum und die Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen sowie das Landwirtschaftsmuseum in Waake sind am Dienstag Stationen der Sommerreise von Landrat Bernhard Reuter (SPD) gewesen. Dabei betonte er die Ausgleichsfunktion des Kreises für die Lebensqualität auf dem Land.

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Quelle: Niklas Richter

Ebergötzen. Die Gemeinde Ebergötzen hat das Investitionsprogramm des Kreises genutzt, um nach dem Verkauf des Verwaltungsgebäudes den Umzug von Gemeindebüro, Archiv und Jugendraum ins Dorfgemeinschaftshaus zu ermöglichen. Dort wurde im Keller ein neuer Jugendraum ausgebaut, die Jugendlichen halfen beim Umzug und der Ausstattung des Raumes. Der Raum wird selbstverwaltet, Probleme gibt es nicht, der Jugendreferent teilt die WhatsApp-Gruppe der Nutzer, das Vertrauensverhältnis ist groß - und der Landrat „begeistert, dass es konfliktfrei funktioniert“.

Nicht minder angetan zeigte sich Reuter bei der Reise in die mit viel privatem Engagement bewahrte Vergangenheit. Der Förderverein, der die Wilhelm-Busch-Mühle betreut, hat einen Antrag für das EU-Förderprogramm Leader auf den Weg gebracht. Das Mühlrad soll erneuert, Doppelfenster geschaffen, Türen restauriert und der Holzwurm bekämpft werden, der vor allem dem Dachstuhl der Mühle zusetzt. Geschäftsführerin Marianne Tillmann stellt zurzeit eine neue Ausstellung zusammen, die am 10. Juli eröffnet wird: „Aus den Seiten gesprungen - Max und Moritz zwischen Kunst und Konsum“. Viele Exponate hat Samtgemeinde-Bürgermeister Arne Behre (SPD), der selbst passonierter Sammler ist, über das Internet erworben. Von der Maikäfer-Kantate über Notgeld mit Max-und-Moritz-Motiven bis zum Malheft der Volkspolizei reicht der Fundus.

Zeugnisse der Vergangenheit zusammengetragen hat auch Willi Hartmann im Landwirtschaftsmuseum auf dem Gutshof Wangenheim in Waake. Ein Ort, der auch bei Reuter Erinnerungen weckte.

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