Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Spätere Stellungnahmen möglich

Gemeinderat Ebergötzen beschließt Bebauungsplan „Altenheim“ Spätere Stellungnahmen möglich

Der Rat der Gemeinde Ebergötzen hat die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nummer 032 „Altenwohnheim“ beschlossen. Die betroffene Öffentlichkeit sowie Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange sollen wie gesetzlich festgelegt Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.

Voriger Artikel
SPD Waake benennt acht Kandidaten
Nächster Artikel
Kindergarten feiert Jubiläum
Quelle: Archiv

Ebergötzen. Der geplante Neubau des von Familie Müller auf dem angrenzenden Grundstück des von ihnen betriebenen Alten- und Pflegeheimes in Holzerode sorgt weiter für Diskussionsstoff. Zur Ratssitzung hatten sich mehrere Nachbarn aus Holzerode eingefunden, um ihre Argumente gegen den Neubau vorzubringen. Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD) verwies in diesem Zusammenhang auf das Verfahren zur Stellungnahme.

Einhergehend mit der Aufstellung des Bebauungsplanes soll nach Ratsbeschluss eine entsprechende Teilaufhebung der Bebauungspläne Nummer 025 „Am Mühlenwege“ und Nr. 026 „Unter der Struthbreite“erfolgen. „Das Objekt passt so nicht in die vorhandenen Baupläne“, erläuterte Michael Keller vom für die Bebauungspläne der Gemeinde zuständigen Planungsbüro.

Deshalb habe sich der Rat für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan entschieden, da dieser verschiedene Vorteile biete. „Zum einen muss er innerhalb einer festzulegenden Frist umgesetzt werden“, so Keller. Außerdem könne der geplante Neubau nur in der beantragten Form gebaut werden. „Und sollte der Bau nicht zustandekommen, kann die Gemeinde den Plan ohne Entschädigung wieder zurücknehmen.“

Keller erläuterte im Anschluss auch das Verfahren der Stellungnahme zu dem Bauvorhaben: „Nach einem ersten Durchgang, in dem die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange ihre Meinung geäußert haben, wird der Plan - mit oder ohne Änderungen - noch einmal für einen Monat ausgelegt.“ Dann könne jeder noch einmal Stellung nehmen, ehe der Satzungsbeschluss erfolge. Da das Thema Emissionen zu den häufig genannten Gegenargumenten zählt, erklärte Keller, dass für das Verfahren auch ein Umweltbericht erstellt werden müsse. Und für diesen Bericht würden auch die zu erwartenden Emissionen geprüft.

Bevor Jurgeleit die Ratsmitglieder über den Beschlussvorschlag abstimmen ließ, erklärte er, dass dieser Tagesordnungspunkt im Vorfeld der Sitzung interfraktionell diskutiert und nicht von einer einzigen Fraktion beschlossen worden sei. Bei der Abstimmung konnte der Bürgermeister Einstimmigkeit unter den Ratsmitgliedern feststellen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016