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Startsignal für Radolfshäuser Familienzentrum

Samtgemeinderat stimmt Probephase bis Ende 2017 zu Startsignal für Radolfshäuser Familienzentrum

Im Landkreis Göttingen ist das vom Landessozialministerium geförderte Modellprojekt der Familienzentren auf fruchtbaren Boden gefallen. Familienzentren bestehen bereits in Duderstadt, Gieboldehausen und weiteren Orten. Jetzt zieht auch die Samtgemeinde Radolfshausen nach.

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Arne Behre.

Quelle: Christina Hinzmann

Ebergötzen. Nicht nur die Gemeindeverwaltung hält das Familienzentrum für sinnvoll. Nachdem die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden kontrovers über das Projekt diskutiert und es schließlich als befristetes Zusatzangebot begrüßt haben, hat auch der Rat der Samtgemeinde jetzt grünes Licht für den Start zum 1. Juli gegeben. Nach einer Probephase bis Ende 2017 soll es eine Evaluation geben, geht es aus dem Beschluss hervor.

Über das Familienzentrum sollen alltagsnah und niedrigschwellig Hilfestellungen und Beratungen für Familien angeboten und vermittelt und dabei zugleich Schulen und Kindergärten entlastet werden. Organisatorisch soll das Familienzentrum beim Kinder- und Jugendbüro der Samtgemeinde angesiedelt werden. Durch die Teilnahme an dem Projekt sollen bereits vorhandene Netzwerke und Kooperationen - von der Familienbildungsstätte Duderstadt bis zum Programm Prävention als Chance - weiter gestärkt oder aber auch neue entwickelt werden.

Beratungsleistungen (Schwangerschaft, Erziehung, Schulden, Beruf) können ebenso gefördert werden wie die Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch und zu Begegnung durch Elterncafés, Alleinerziehenden-Treffs, generationsübergreifende Aktionen oder auch gemeinsame Ausflüge.

Samtgemeinde-Bürgermeister Arne Behre (SPD) ist vom Rat beauftragt worden, den Projektantrag beim Landkreis Göttingen einzureichen und die organisatorischen Vorbereitungen für die Umsetzung zu treffen. Die jährlichen Kosten sind mit knapp 20 000 Euro angesetzt.

Abzüglich der Förderung durch das Land Niedersachsen und den Landkreis Göttingen bleibt für die Samtgemeinde eine Kofinanzierung in Höhe von 3900 Euro pro Jahr. Dieser Eigenanteil kann zudem gegenfinanziert werden, indem vorhandenes Personal der Gemeindeverwaltung für Koordinierungsaufgaben eingesetzt wird.

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