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Vergnügte Gäste in Landolfshausen

Premiere einer Wiederholung Vergnügte Gäste in Landolfshausen

Im Dorfgemeinschaftshaus hat man sich bemüht, einiges zu vertuschen, zum Beispiel die Hintergründe für einen Einbruch bei Schneider Witt. Auf Spurensuche begaben sich rund 200 Zuschauer bei der Premiere des Stückes „Wenn der Hahn kräht“, das die Theatergruppe des Bürgervereins präsentierte.

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Überzeugten das Publikum: Darsteller der Theatergruppe des Bürgervereins.

Quelle: Pförtner

Landolfshausen. Nicht nur das berühmte Ohnsorg-Theater in Hamburg hat bereits die Komödie um Schneider Witt, den schlitzohrigen Gemeindevorsteher Jan Kreyenborg und allerlei verdächtige Gemeindemitglieder auf die Bühne gebracht.

Auch in Landolfshausen konnten sich noch einige Ältere an die Aufführung vor 50 Jahren erinnern. 1966 hatte das damalige Laientheater mit dem Stück von August Hinrichs ebenfalls das Publikum begeistert. „Ich war 16 Jahre alt, als ich die Aufführung sah. Das Stück liegt mir seitdem persönlich sehr am Herzen“, verriet Monika Jünemann schmunzelnd, die zusammen mit Heide Ulrich in der heutigen Fassung Regie führte.

Ehrengäste des ehemaligen Jugendtheaters

Spontan habe sich Jünemann 1966 in den feschen Tierarzt Renken verliebt – und zwei Jahre später geheiratet. Bei der Premiere 2016 hat ihr Mann Horst Jünemann wieder mitgespielt, diesmal allerdings nicht als Renken, sondern als Dorfschneider Witt.

Weitere Termine

Wer die Premiere verpasst hat, kann noch Karten an der Abendkasse für die folgenden Aufführungen im Dorfgemeinschaftshaus bekommen: Donnerstag, 17. März (19 Uhr) und Sonnabend, 19. März (19.30 Uhr).

Auch von den anderen Schauspielern aus dem einstigen Jugendtheater waren acht zur Premiere gekommen, darunter der damalige Regisseur Horst-Dieter Droße. Mit Blumensträußen wurden sie als Ehrengäste begrüßt.

Dass ein zweistündiges Theaterstück mit aufwendigem Bühnenbild, Technik und vielen helfenden Händen ein echtes Gemeinschaftswerk für das ganze Dorf ist, bestätigte Monika Jünemann und freute sich auch über die Unterstützung aus den umliegenden Gemeinden, von denen Zuschauer und Mitwirkende kamen. Die Theatertruppe von 2016 belohnte die Erwartungen mit sehenswerter und äußerst humorvoller Spielfreude.

Charme der 60-er

Die Gesten wirkten ungekünstelt, der Text aus den 60-er Jahren funktionierte immer noch, das Publikum quietsche und johlte vor Vergnügen. „Wir haben das Stück absichtlich im 60-Jahre-Charme belassen“, erklärte Monika Jünemann, und diese Rechnung schien aufzugehen.

Mitgespielt haben des Weiteren Christian Rümenapf, Petra Alfers, Carolin Trappe, Helga Jünemann, Bastian Krämer, Eric Alfers, Harald Günther, Florian Jünemann, Silke Kopp-Krellmann, Bernd Liebau und die Theaterjugend des Bürgervereins in den Statistenrollen als Feuerwehr. Für Organisation und Catering waren Kornelia und Reinhard Curdt und Ulrike Sempert zuständig.

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Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016