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Feuerwehr ist für „F-Day“ gerüstet

Verbandstag vor Kreisfusion in Seulingen Feuerwehr ist für „F-Day“ gerüstet

Unwettereinsätze, die Änderung des Brandschutzgesetzes, Ausbildungssituation und die Kreisfusion sind Themen beim Feuerwehrverbandstag Duderstadt-Eichsfeld gewesen. Bei den Wahlen wurde Heinrich Marx als Vorsitzender bestätigt.

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Geehrte, Vorstand und Gäste des Verbandstages

Quelle: ku

Seulingen. Der Verbandstag, zu dem 140 Brandschützer und Gäste ins Seulinger Bürgerhaus kamen, ist immer wieder auch Anlass, der uneigennützigen Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren Anerkennung zu zollen. „Was würden wir ohne die Feuerwehr machen?“, fragte Seulingens Bürgermeister Matthias Rink (CDU) nach dem jüngsten Starkregen-Einsatz im Bürgerhaus. Die Zunahme von Unwettern, Notsituationen und Hilfeleistungseinsätzen im Zuge des Klimawandels sprach auch Landrat Bernhard Reuter (SPD) an. Die Feuerwehr müsse nicht nur mit Worten, sondern auch mit Geld unterstützt werden. Für den „F-Day“, den Tag der Kreisfusion mit Osterode, sei alles vorbereitet, der nicht einfache Aufbau einer gemeinsamen Kreisfeuerwehr Gegenstand vieler Gespräche gewesen. Im neuen Kreis wird es drei Feuerwehrverbände geben, Osterode als Brandschutzabschnitt Nord an die Kreisfeuerwehr angegliedert.

Das Pilotprojekt Truppführer-Lehrgang in Potzwenden sei ein zusätzliches Angebot und solle nicht die Schulungen in der Feuerwehrakademie Celle ersetzen, erklärte Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen. Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, begrüßte die jüngsten Landtagsbeschlüsse, die Lehrgangssituation zu verbessern und in Celle einen weiteren Bauabschnitt anzugehen. Im Berliner Papier fordern die Feuerwehren die Aufstellung von Bedarfsplänen durch die Gemeinden, eine feste Altersobergrenze, Erweiterung des Versicherungsschutzes, eine Absage an die Privatisierung der Brandschutz-Verhütung und das Unterstellungsgebot der Polizei. Vor Ort funktioniere die Aufgabenteilung reibungslos, meinte Duderstadts Polizeichef Otto Moneke und ließ gemeinsame Einsätze Revue passieren. Die spektakuläre Festnahme eines Feuerwehrmannes nach einer Serie von Strohballenbränden sei ein bedauerlicher Einzelfall, der die vertrauliche Zusammenarbeit nicht trübe.

„2015 gab es ein volles Programm“, sagte Marx. Zu Verkehrsunfällen mit Toten und Schwerverletzten, Bränden, Wasser- und Sturmschäden seien Einsätze für die Flüchtlingslogistik hinzugekommen. Auch mit Blick auf die schweren Unwetter mahnte Marx an, dass Bund und Länder sich nicht aus der Verantwortung ziehen, Gemeinden und Feuerwehren im Regen stehen lassen dürften. Trotz „Sorgen an der einen oder anderen Stelle“ eine positive Bilanz der Nachwuchsarbeit zog Matthias Rudolph. Im Verbandsgebiet kümmern sich fünf Kinderfeuerwehr- und 19 Jugendfeuerwehrwarte um 280 junge Mitglieder, jüngste Neugründung war die Kinderfeuerwehr Krebeck.

Ehrungen für Feuerwehrkameraden

  Ausgezeichnet:  Für 25 und 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen sind bei der Tagung des Feuerwehrverbandes Duderstadt-Eichsfeld eine ganze Reihe von Brandschützern aus der Stadt Duderstadt und der Samtgemeinde Gieboldehausen geehrt worden. Für die, die nicht anwesend waren, wird die Ehrung nachgeholt.  Seit 40 Jahren dabei sind  Marti Ballhausen (Brochthausen), Engelbert Bley, Heinz Hoppmann und Joachim Schäfer (Fuhrbach), Michael Hellmold (Nesselröden), Frank Engelhardt (Bilshausen), Herbert Krelker, Norbert Kopp (Bodensee), Frank Reinholz, Martin Nolte (Gieboldehausen), Burkhard von Zwehl, Wolfgang Müller und Thomas Knäpper (Krebeck), Bernd Dankenbrink (Renshausen) und Heribert Monecke (Rhumspringe). Für 25 Jahre ausgezeichnet wurden Silvia Kohlrautz (Gieboldehausen), Andreas Schröder, Markus Steinmetz, Jens und Andre Würriehausen (Rhumspringe), Matthias Kopp (Rollshausen), Daniel Rohland (Nesselröden), Joachim Bursch (Werxhausen), Frank Ulrich (Esplingerode) Axel Wunderlich, Jürgen und Christian Oppermann (Duderstadt). 

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