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Verbesserte Sicherheit im Einsatz

Feuerwehr Ebergötzen erhält neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Verbesserte Sicherheit im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Radolfshausen hat an ihrem Stützpunkt Ebergötzen ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) in Dienst gestellt. Innerhalb von drei Jahren entstand ein individuell an die Bedürfnisse Ebergötzens angepasstes Löschfahrzeug.

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218 200 Euro kostete das neue Fahrzeug.

Quelle: Niklas Richter

Ebergötzen. „Die Gesamtkosten sind ein erheblicher Betrag“, führte Arne Behre (SPD) aus. Dabei handele es sich aber um eine Investition, die zur Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung unabdingbar sei, so der Samtgemeindebürgermeister.

218 200 Euro kostete das Fahrzeug, 191 100 Euro davon alleine das MAN-Fahrgestell des HLF 10 sowie 27 100 Euro für die Beladung. Eine Wärmebildkamera finanzierte die Feuerwehr Ebergötzen aus eigenen Mitteln. „Die meisten Einsätze sind hier Hilfsleistungen“, erläuterte Behre mit Blick auf die nahe Bundesstraße 27. Daher sei das HLF auch mit einem modernen Rettungsspreizer ausgestattet. Das Vorgängerfahrzeug diente der Wehr seit 1987, zunehmend fielen Reparaturkosten an. „Löschfahrzeuge sind in den letzten drei Jahrzehnten stets fortentwickelt worden“, begründete Behre die Neuanschaffung.

Nicht nur jede Sekunde zähle zu einem Einsatzort, auch die Sicherheit der Feuerwehrkameraden stehe im Mittelpunkt. Im Mai 2013 waren erste Gespräche geführt worden, 2014 erfolgte die Auftragsvergabe an MAN und Ausrüster Merkel.

Der Ebergötzener Gruppenführer Marcel Hartelt steckte selbst mehr als 200 Stunden in die Betreuung des Aufbaus. Rund 40 000 Euro ließen sich dadurch im Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen einsparen, rechnete Behre vor.

Den Vertretern der Wehren und der Verwaltung gab Hartelt einen kurzen Überblick über das neue HLF 10. Installiert wurde dabei auch eine Idee Hartelts: Ähnlich wie sich bei elektrischen Zahnbüsten Akkus leitungslos aufladen lassen, überzeugte er die Firma Bosch, Akkus ihrer Elektronikgeräte leitungslos auf dem HLF 10 aufladen zu können. Bosch schien so begeistert, dass sie der Wehr mehrere Geräte kostenfrei überließ.

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