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42 Hunde laufen um die Wette

Erlös kommt spanischem Tierheim zu Gute 42 Hunde laufen um die Wette

Sieben Hunde besitzt Sarah Thielemann aus Waake derzeit. Alle stammen aus dem Tierheim, und einige von ihnen sind als Pflegehund bei ihr. Die Hundehalterin, die sich im Verein ASPA Friends engagiert, organisierte das erste Waaker Spaßhunderennen .

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Quelle: AIB

Waake. 42 Hunde waren mit ihren Besitzern gekommen, um auf der 50 Meter langen Rennbahn ihr Können zu zeigen. Im ersten Lauf liefen die Hunde noch ganz für sich allein, während sie im zweiten Lauf anhand der ersten Zeit in Gruppen eingeteilt wurden. „Wir haben insgesamt vier Gruppen, so dass für jeden etwas dabei ist“, berichtete Thielemann. Innerhalb der Gruppen wurde dann der Sieger ermittelt. 

Der Verein ASPA Friends, ASPA steht für Aufklärung, Schutz, Prävention, Adoption, kümmert sich um Hunde in spanischen Tierheimen. Denn nach Aussage Thielemanns werden in Spanien Jagdhunde, wenn sie etwa drei Jahre alt sind, aussortiert und ins Tierheim gebracht. „In Spanien sind traditionelle Meutejagden noch immer sehr beliebt, aber die Jäger wollen dafür nur junge, schnelle Hunde einsetzen“, erklärte die Organisatorin. 

Deshalb unterstütze der Verein ein Tierheim in Spanien, so dass die dort untergebrachten Hunde gut versorgt werden können. „In dem Tierheim sind etwa 200 Hunde untergebracht. Und diese benötigen neben Futter auch medizinische Versorgung. Da sie oftmals krank oder verletzt dort hingebracht werden“, erläuterte Thielemann. Sie selbst sei zum Verein über einen ihrer Hunde gekommen, den sie aus dem Tierheim geholt habe. 

Mittlerweile hat sie nicht nur sieben Hunde, sondern ist im Verein als Vermittlerin von Tieren in Niedersachsen tätig. Deshalb würden auch alle Einnahmen des Spaßhunderennens an den Verein gehen, da in Spanien in vielen Bereichen Hilfe benötigt werde. Die Besucher des Spaßrennens konnten sich vor Ort über die Arbeit des Vereins informieren. Ein weiteres Projekt vor Ort seien Kastrationen, um die Vermehrung der Hunde zu verringern.

Beim Rennen, das auf Thielemanns Gelände stattfand, sollte vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. Deshalb erhielten die Teilnehmer auch Preise, die sie gebrauchen konnten. So etwa Hundefutter, Leckerlies, Kauprodukte oder eine neue Leine. „Wir konnten zahlreiche Sponsoren gewinnen, die uns die Preise zur Verfügung gestellt haben“, so die Organisatorin. 

Hilfe bei der Vorbereitung hatte sie neben anderen Vereinsmitgliedern vor allem von Familie und Freunden, die selbst auch Hundebesitzer sind. „Wir wollten den Zuschauern mit unserer Veranstaltung auch zeigen, dass Tiere aus dem Tierheim ebenfalls liebenswert sind und auch eine zweite Chance verdient haben“, zeigte sie einen weiteren Grund für das Spaßhunderennen auf. Sie will auch davon überzeugen, das Hunde aus Tierheimen als Familienhunde geeignet sind. ve

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