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Weihnachtliche Theatertage in Holzerode

Mehr als 100 Zuschauer Weihnachtliche Theatertage in Holzerode

Gelacht, geklatscht, gejubelt: Über 100 Zuschauer waren am Sonnabend beim Theatertag der Laienspielgruppe. Sie sahen das „Weihnachtliche Allerlei“ der Kinder, die „Überraschung aus dem Osten“ der Jugendgruppe sowie „Die Leiche im Schrank“ der Erwachsenen und hatten einen Heidenspaß.

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Das Stück der Jugendlichen: „Überraschung aus dem Osten“, ein Lustspiel in zwei Akten von Claudia Gysel.

Quelle: Richter

Holzerode. Von Mitte Oktober an hatten die Darsteller geprobt, die letzten drei Wochen sogar jeden Montag- bis Donnerstagabend. Und sie hatten genäht, gezimmert, gemalt, tapeziert, schließlich leben Theateraufführungen auch von phantasievollen Kostümen und sehenswerten Kulissen.

Foto: Richter

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Für einige war die diesjährige Auflage des Theatertags, den es bereits seit 1952 gibt, etwas ganz Besonderes. Zum Beispiel für Ilsemarie Dankenbrink. Die 58-jährige Regisseurin der „Leiche im Schrank“ feierte ihr 25-jähriges Jubiläum und wird wohl auch nächstes Jahr wieder dabei sein: „Zwar denke ich nach jeder erfolgreichen Aufführung ans Auffhören, aber dann hänge ich doch wieder ein Jahr dran – sonst würde mir nämlich etwas fehlen.“ Ganz so routiniert wie Dankenbrink ist Laureen Lechte noch nicht – sie führte dieses Jahr zum ersten Mal Regie.

„Ich glaub, dass ich nervöser als die Schauspieler war“, sagte die 23-Jährige, nachdem der Vorhang der „Überraschung aus dem Osten“ gefallen war. Lampenfieber gehört zum Theater eben dazu, auch wenn die Holzeroder Mimen eins wissen: Sollten sie mal ihren Text vergessen, wäre das nicht so schlimm, schließlich können sie sich auf Eveline Hartmann verlassen – sie agiert seit sage und schreibe über 40 Jahren als Souffleuse.  

Großen Applaus bekamen natürlich auch die Kleinen. „Ich kann mir in der Schule alles merken und hab auch heute meinen Text gewusst“, erzählte der sechsjährige Linus stolz. Jason (8) half dem Nikolaus nach der Aufführung beim Verteilen der Geschenke. Der dicke Mann mit dem weißen Bart und der roten Zipfelmütze konnte Unterstützung wahrlich gebrauchen – schließlich war die Anreise vom Nordpol ziemlich weit, wie er berichtete.

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