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Zusätzliche Bauplätze für Seulingen

Hausbau Zusätzliche Bauplätze für Seulingen

„25 Bauplätze gibt es in Seulingen, aber die Eigentümer betrachten die Grundstücke als Geldanlage und wollen nicht verkaufen“, bedauert Bürgermeister Matthias Rink (CDU). Die Gemeinde versucht gegenzusteuern und weitere Bauplätze zu schaffen. Darauf drängen insbesondere junge Seulinger.

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Quelle: Hinzmann

Umwandlung in Mischgebiet gewünscht

Seulingen. Eine 10000 Quadratmeter große, bisher unbebaute Fläche nördlich der Industriestraße und westlich der Firma Jagemann soll nach dem Wunsch des Gemeinderats Mischgebiet werden. Bisher ist es im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen. Den Anstoß hat ein Ehepaar gegeben, das im bestehenden Gewerbegebiet ein Firmengebäude zusammen mit einem Wohnhaus errichten will. Das ist aber aufgrund der Immissionen dort nicht möglich. Da das Ehepaar auch nördlich der Industriestraße über Flächen verfügt, stellt das Vorhaben der Gemeinde einen Kompromiss dar, führte Rink aus. Die Samtgemeinde soll nun prüfen, ob die gewünschte Änderung möglich ist.

Weitere fünf Bauplätze könnten im nördlichen Bereich der Grundstücke Auf dem Braste / Hauptstraße entstehen. „Dazu müsste zunächst der Bereich im Flächennutzungsplan als bebaubar ausgewiesen werden“, führte der Bürgermeister aus. Die Zuwegung zu den Neubauten soll über die ostwärtsführende Abzweigung von der Hauptstraße aus in Verlängerung der Göttinger Landstraße erfolgen. Auch das muss die Samtgemeinde jetzt prüfen.

Gemeinde stimmt Flächenverkauf zu

Erste Überlegungen zu einem Neubau gibt es im Bereich Am Berge / Mühlenweg. Dort will ein Anwohner Flächen von der Gemeinde erwerben, die an sein Grundstück angrenzen und als Weg ausgewiesen sind. Er wird aber, wie Nachfragen bei Nachbarn ergaben, kaum genutzt. Die Gemeinde stimmt daher dem Verkauf zu. Die Verwaltung wird nun die erforderlichen Verhandlungen führen.

Eine Grundlast auf ein gemeindeeigenes Grundstück, den Tannenweg, will der Gemeinderat eintragen lassen. So ermöglicht er es einem Ehepaar, dort ein Wohnhaus zu errichten, wie in einem bereits vorliegenden Bauantrag geplant ist. Der Neubau wird 70 Zentimeter zu dicht an der Gemeindefläche stehen. Um das Problem zu lösen, könnte die Gemeinde alternativ den Tannenweg offiziell als Straße widmen. „Sie wäre dann aber für den Ausbau und die Sicherung der Verkehrspflicht verantwortlich“, führte Rink aus. Zudem müsste sie in diesem Fall auch den Fußweg Hellerstieg dem öffentlichen Verkehr widmen. Er bräuchte dann eine ordnungsgemäße Treppe.

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