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Neun Kilometer durch den Ort

13. Lauftag in Rosdorf Neun Kilometer durch den Ort

Einige rasend schnell an der Spitze, andere gemütlich am Ende des Feldes: Rund 300 Männer und Frauen, Jungen und Mädchen sind beim 13. Rosdorfer Lauftag mitgelaufen. Egal, ob einmal ums Gemeindezentrum wie die Bambinis, oder stolze neun Kilometer wie die durchtrainierten Athleten: Alle hatten Spaß.

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Quelle: PH

Göttingen. Es ist jedes Jahr wieder eine bunte Mischung, die an der Laufveranstaltung teilnimmt. Da sind Sportler wie Jasper Zirkel (27) von der Leichtathletikgemeinschaft Göttingen, der im Sechs-Kilometer-Lauf bereits nach einer Runde rund 100 Meter Vorsprung hatte und der sagt, es sei für ihn unmöglich, nicht mit voller Kraft zu laufen, selbst wenn er es sich vornehme: „Wenn das Startsignal ertönt, gebe ich alles – ich kann nicht anders.“ Und es gibt Teilnehmer wie den etwa 50 Jahre alte Mann, der erzählt, dass es für ihn in erster Linie ums Ankommen gehe.

An der Strecke, die am Rathaus losging und durch den Ort wieder zum Ausgangspunkt zurückführte, standen viele Bürger und feuerten die Läufer an. Auf der Mitte der Strecke war eine Wasserstation eingerichtet. Über den Tag verteilt hatten rund 150 freiwillige Helfer ihren Anteil daran, dass alles reibungslos klappte.

Der einzige Zwischenfall: In der Langen Straße musste ein Golf abgeschleppt werden, der dort bereits seit zwei Tagen stand, obwohl seit Mittwoch Schilder auf den Lauf hingewiesen hatten. Vor Beginn des ersten Laufes hatte es vor dem Rathaus einen Gottesdienst unter freiem Himmel gegeben, bei dem Pastorin Simone Mertins darauf hinwies, dass die Wege im Leben häufig nicht so deutlich gekennzeichnet seien wie beim Lauftag, und dass denjenigen, die auf ihrem Lebensweg Schwierigkeiten haben, geholfen werde müsse.

Keine Hilfe benötigte Frida Sachse-Hernandez. Die Sechsjährige gewann – wie schon im vergangenen Jahr – den Bambini-Lauf, was Mama Tania „unglaublich stolz“ machte. Überhaupt war eine gute Platzierung für die Eltern häufig wichtiger als für ihre Kinder. Letztere nahmen die Siegerehrung häufig ziemlich gelassen, während Mama und Papa völlig aufgeregt waren und ein Foto nach dem anderen vom Nachwuchs knipsten.

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