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Erfolgreiche Nachwuchsbrandschützer in Rosdorf

33. Kreis-Jugendfeuerwehrtag Erfolgreiche Nachwuchsbrandschützer in Rosdorf

Knapp 200 zukünftige Brandbekämpfer, Delegierte und Aktive, waren beim 33. Kreisjugendfeuerwehrtag am Start. Auf dem Gelände der Rosdorfer Anne-Frank-Schule fand die Delegiertenversammlung statt und Jugendflammen der Stufen eins bis drei wurden abgenommen.

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Quelle: Bänsch

Rosdorf. Mit der Jugendflamme soll den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen vermittelt werden. Die kleinen Nachwuchsbrandschützer müssen beispielsweise drei Knoten fertigen und feuerwehrtechnische Aufgaben durchgeführen. Stufe zwei beinhaltet Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Aufgaben aus dem Bereich Technik.

Sportliches und kulturelles Engagement

Für die dritte Stufe wird die Leistungsspange benötigt, es geht vorrangig um Feuerwehrtechnik, ein Erste-Hilfe-Kurs ist Pflicht. Allen Stufen gemeinsam ist die Forderung nach sportliches oder kulturellem Engagement. „Ich bin stolz darauf, dass fast 100 Nachwuchsbrandschützer ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Alexander Otte.

Doch es wurde auch politisch, denn die bevorstehende Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode war bei des Delegiertenversammlung des 33. Kreisjugendfeuerwehrtag das bestimmende Thema. Otte konnte neben Kreisrätin Christel Wemheuer und Rosdorfs Gemeindebürgermeister Sören Steinberg auch die Führung der Kreisjugendfeuerwehr Osterode um Richard Gerick in Rosdorf begrüßen.

Landesjugendfeuerwehrwart André Lang hob hervor, dass „Feuerwehr (...) das genialste Hobby der Welt“ sei und bevorstehende Kreisfusion als Chance verstanden werden solle, die vorhandenen Strukturen zusammenzuführen und gemeinsam weiterzuentwickeln. „Feuerwehr ist wie eine große Familie“, ergänzte Gemeindebrandmeister Martin Willing, in der die Kinder- und Jugendfeuerwehren unverzichtbare Elemente seien.

Dem Rückgang entgegenwirken

„Die Entwicklung im Bereich der Kinderfeuerwehren sind sehr erfreulich“, sagte der Kreisjugendfeuerwehrwart. Sorgen würden ihm aber die Mitgliederzahlen der Jugendabteilungen machen. Dort sei derzeit zwar nur ein leichter Rückgang zu verzeichnen, diesem gelte es aber gleich entgegenzuwirken.

Bei der Wahl des stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwarts für den Brandabschnitt West, der das Gebiet der Gemeinden Adelebsen und Staufenberg, der Samtgemeinde Dransfeld sowie der Stadt Hann. Münden wurde Stefan Lindel aus Hann. Münden in seinem Amt bestätigt.

Für verdienstvolle Tätigkeiten zum Wohle der Jugendfeuerwehren im Landkreis Göttingen wurden Tobias Sprenger (Rosdorf), Thorsten Kanbach-Ducke (Kerstlingerode), Felix Benseler (Etzenborn) und Peter Heinzelmann (Benniehausen) die Nadel der Kreisjugendfeuerwehr verliehen.

Am 11. Februar ist der nächste Kreis-Jugendfeuerwehrtag, „erstmals zusammen mit den Kameraden aus Osterode“, freut sich Otte. Die „Fusionsverhandlungen“ bei den Kreisjugendfeuerwehren laufen schon seit einem Jahr.

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