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Auffahrt wegen Bauarbeiten gesperrt

Dreieck Drammetal Auffahrt wegen Bauarbeiten gesperrt

Erneut kommt es am Wochenende wegen Bauarbeiten am Autobahndreieck Drammetal zu Verkehrsbehinderungen. Grund: Die Betonschutzwand an der sogenannten Hundskurve muss repariert werden. Der Schaden resultiert jedoch noch aus der Zeit vor der Installation des neuen Blitzers dort.

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Seitdem es den Blitzer im Dreieck Drammetal gibt, hat sich kein Unfall an der Hundskurve ereignet.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Rosdorf. Das bestätigte ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Göttingenn auf Anfrage. Seitdem die Radarfalle Ende Januar am Autobahndreieck Drammetal in Betrieb genommen worden sei, habe es an der Stelle keinen gravierenden Unfall mehr gegeben. „Das hat sich offenbar rumgesprochen“, sagte der Mitarbeiter. Die Fahrzeuge kämen jetzt „bedächtig angeschlichen“.

Zur „Abschreckung“ sei am Dienstag zusätzlich noch ein Warnschild aufgestellt worden, das auf die Radarkontrolle hinweise. „Das zieht jetzt“, betonte der Mitarbeiter. „Damit hat sich der Sinn des Blitzers erfüllt.“

Den Schaden, der am Wochenende repariert werden muss, hat demnach ein Lkw-Fahrer verursacht, als es den Blitzer noch nicht gab. Außerdem wird ein Teil der Fahrbahn saniert. Die Auffahrt von der Autobahn 38 auf die Autobahn 7 in Richtung Kassel muss daher von Freitag, 18. März, 22 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 20. März, 14 Uhr, gesperrt werden. Das teilt die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Kassel sollten demnach ab der Anschlussstelle Friedland die Umleitung U 76 (über B 27 und B 80) zur Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden nutzen. Alternativ können diese auf die A 7 Richtung Hannover bis zur Anschlussstelle Göttingen-Nord fahren, dort ab- und in Fahrtrichtung Kassel wieder auffahren. Die Anschlussstelle Göttingen sollte wegen Staugefahr nicht genutzt werden, rät die Landesbehörde.  afu

An der neuen Radarfalle werden unterdessen immer weniger Raser registriert. Inzwischen würden pro Tag zwischen 200 und 300 Geschwindigkeitsüberschreitungen verzeichnet, erklärt Ulrich Lottmann, Sprecher des Landkreises Göttingen. „Dies sind deutlich weniger als die 500 bis 600 Verstöße pro Tag, die in den ersten Tagen nach Installation der Messstation festgestellt werden mussten.“

Das sei eine sehr erfreuliche Entwicklung. „Aus Sicht des Landkreises wird damit das Ziel, für die notwendige Tempobegrenzung zu sensibilisieren und so Unfälle zu vermeiden, erreicht“, sagt Lottmann. Ob sich die Zahl der Überschreitungen auf diesem Niveau hält oder noch weiter sinkt, lasse sich derzeit aber noch nicht sagen.

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