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Bedarfsplan: Neue Fahrzeuge und Gebäude

Feuerwehr Rosdorf Bedarfsplan: Neue Fahrzeuge und Gebäude

Erhebliche Investitionen sieht der am Dienstag vorgestellte Feuerwehrbedarfsplan für die Wehren der Gemeinde Rosdorf vor. Bis 2022 sollen acht neue Fahrzeuge angeschafft werden dazu kommen Feuerwehrhaus-Neubauten für mindestens 2,5 Millionen Euro.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Rosdorf. Mit den Fahrzeugbeschaffungen sollen zum Teil Uralt-Gefährte ersetzt werden. Ein Jahr vor dem gesetzlichen Oldtimer-Status steht derzeit das 1987 gelieferte Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Dramfeld, das exakt zu diesem Jubiläum in den Ruhestand geschickt werden soll. Für den Ersatz im kommenden Jahr müssen 240 000 Euro bereitgestellt werden.

Wegen Belastungen notwendig

2018 soll die Feuerwehr Obernjesa ein neues Fahrzeug erhalten, ein Jahr darauf die Ortsfeuerwehr Rosdorf ein neues Tanklöschfahrzeug. Dies sei, so Claus Lage als Autor des Feuerwehrbedarfsplan, unter anderem wegen der besonderen Belastungen der Feuerwehr durch Unfälle auf der Autobahn notwendig.

Im Jahr 2020 müsse an die Nachrüstung der Feuerwehren Dramfeld und Obernjesa gedacht werden, 2021 für Rosdorf und Settmarshausen. Im Jahr 2022 schließlich solle die Feuerwehr Atzenhausen einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten. Alle Fahrzeuge zusammen werden 1,04 Millionen Euro kosten, erwartet Lange.

Nicht nur die Fahrzeuge altern, sondern auch die Feuerwehrhäuser. Keine Probleme gibt es in Mengershausen, Obernjesa und Rosdorf. Als nur „bedingt bedarfsgerecht“ stuft Lange hingegen die Feuerwehrgebäude in Atzenhausen und Settmarshausen ein. Das Prädikat „nicht bedarfsgerecht“ erhielten die Feuerwehrhäuser in Dramfeld, Lemshausen und Settmarshausen.

Knapp 2,5 Millionen Euro

Doch die Pläne zur Problembehebung sind bereits angelaufen. Noch in diesem Jahr soll Settmarshausen ein neues Feuerwehrhaus erhalten, für Dramfeld sind die Planungen bereits angelaufen. Atzenhausen soll nachgerüstet werden. Insgesamt werden für diese Projekte gut 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

Für Lemshausen soll die Lösung anders aussehen. Die Feuerwehr dort wird im Feuerwehrbedarfsplan als „nicht zukunftsfähig“ eingestuft. Ihr droht die Auflösung.

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