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Fest für Helfer und Geflüchtete in Rosdorfer Flüchtlingsunterkunft

Genießen und Gucken Fest für Helfer und Geflüchtete in Rosdorfer Flüchtlingsunterkunft

Mit einem Fest vor allem für die freiwilligen Flüchtlingshelfer haben die Johanniter den Rosdorfer Bürgern gedankt, die im vergangenen Jahr monatelang ihre Freizeit geopfert hatten, um Flüchtlingen zu helfen. Es wurde ein großes Gemeinschaftsfest.

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Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Am Donnerstagabend hatten die Johanniter in die Essensausgabe in der Anne-Frank-Schule geladen, wo derzeit etwa 200 Geflüchtete untergebracht sind. Weil auch die Betreuten eingeladen waren, gab es keine Bratwurst, sondern arabisch inspirierte Gerichte mit Hilfe der Rosdorferin Karen Schütz aus dem Göttinger Restaurant Lehmofen, berichtet Organisatorin und Unterkunftsleiterin Katja Lüdeke nicht ohne Stolz. „Das ist ein wunderbares gemeinsames Jahresanfangsdankesfest“, meinte Lüdeke mit Blick auf die vielen Tische, an denen Helfer und Flüchtlinge bunt gemischt gemeinsam aßen und redeten.

„Ein schönes Zusammensein“, meinte auch Hussien Nazal aus Syrien. Erst seit einigen Monaten in Deutschland, lernt der 19-Jährige intensiv deutsch: „Das ist ganz wichtig.“ Den Deutschen allgemein und den Rosdorfern besonders sei er sehr dankbar: „Ich brauchte Hilfe, und sie halfen mir.“

Auf der anderen Seite steht Lucina Diehl. Sie war schon im August als Helferin dabei - in den Tagen im August, als ganz dringend Hilfe benötigt wurde. Derzeit bietet die angehende Abiturientin den Flüchtlingen Alphabetisierungskurse an. Am Donnerstagabend genoss sie jedoch das Zusammensein: „Das ist total großartig.“

Über die Kirche kam Vicki Bönninger zur Mitarbeit bei der Rosdorfer Flüchtlingshilfe – „erst bei der Kleiderkammer, dann hier nach oben“. Bönninger, die eine Musikschule betreibt, macht mit Flüchtlingskindern Musik, um so auch spielerisch Deutschkenntnisse zu vermitteln. Am Donnerstagabend ging es jedoch um anderes: „Genießen und Gucken“.

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