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„Praktische Nächstenliebe“

Förderverein des Johannishofs „Praktische Nächstenliebe“

Extra weich gepolstert ist der „Superrollstuhl“, wie Friederike Bergel ihn nennt, der sich in eine Liegeposition verstellen lässt. Dieses Gerät hat die Vorsitzende des Vereins der Förderer und Freunde des Diakonischen Werks St. Johannis Rosdorf dem Johannishof übergeben. Die Spende war Teil der Fördervereins-Jubiläumsfeier.

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Angeregte Unterhaltungen beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Fördervereins des Johannishofs

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Seit zehn Jahren besteht der Verein, der das Altenhilfezentrum Johannishof mit Dingen unterstützt, die dessen Etat übersteigen. Finanziert wird das durch Beiträge, Spenden und Verkaufsaktionen wie „Miteinander - Füreinander“ im „Kauf Park“.

„Das Besondere an dem Rollstuhl ist, dass damit auch bettlägerige Patienten an Veranstaltungen teilnehmen können“, sagt Bergel. In den vergangenen zehn Jahren habe der Verein beispielsweise Niedrigbetten für die Demenzstation gespendet und in den Gartenbereich investiert.

„Wir finanzieren auch das Clownsprojekt“, sagt Bergel - eine Pflegerin habe sich als Clown ausbilden lassen und komme einmal im Monat zu den Patienten. „Es ist unglaublich, was das für eine Wirkung auf manche hat.“

Etwas enttäuscht war Bergel, dass Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) und die Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) ihr Kommen kurzfristig abgesagt hätten. Dafür fand der Rosdorfer Ortsbürgermeister und Vorsitzende des Johannishof-Aufsichtsrats Gerhard Winter warme Worte für den Verein: „Das ist praktische Nächstenliebe“, sagte er, „der Förderverein steigert die Lebensqualität der Bewohner vom Johannishof.“ Letztgenannter wiederum steigere die Qualität der Gemeinde Rosdorf.

Dazu gehört auch die „Abschiedskultur“, wie Bergel findet. Die hält sie für genauso wichtig wie die „Willkommenskultur“. „Deshalb haben wir die Ausbildung einer Mitarbeiterin zur Palliativpflegerin übernommen“, nennt sie ein weiteres Projekt aus zehn Jahren Förderverein - und zehn Jahren Nächstenliebe.

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