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Güntzler besucht Flüchtlingsunterkunft

Anne-Frank-Schule Güntzler besucht Flüchtlingsunterkunft

Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler hat am Dienstag die Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Anne-Frank-Schule in Rosdorf besucht. Sein Eindruck: Die Betreuung läuft hervorragend.

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Fritz Güntzler zu Gast in Rosdorf.

Quelle: Harald Wenzel

Rosdorf. Geboten werden und wurden sowohl Verpflegung, mdizinische Betreuung in einem eigenen Behandlungsraum als auch Versorgung mit Bekleidung und anderem Notwendigen, erklärte Arnold-Friedrich von Zepelin vom Betreiber, der Johanniter-Unfallhilfe.

Belastungen deutlich zurückgegangen

Auch weiterhin sei all das sei ohne freiwillige Helfer nicht möglich, obwohl die Belastungen der Helfer seit dem großen Andrang im Spätsommer und Herbst vergangenen Jahres deutlich zurückgegangen sei, erläuterte Katja Lüdeke, Leiterin der Einrichtung.

Anfangs sei bei den Flüchtlingen die Angst verbreitet gewesen, bei der Ausgabe von Essen und Kleidung zu spät zu kommen, sagte Lüdeke. „Erst nach zwei, drei Wochen“ aber hätten sich die Menschen daran gewöhnt, dass es genug für alle gebe. „Von Anfang an“ hätten die Johanniter Wert darauf gelegt, dass die Flüchtlinge Deutsch lernen könnten.

Dass es diese Sprachschule in Rosdorf trotz aller Schwierigkeiten gegeben habe, erklärte Güntzler, sei eine besondere Leistung der Johanniter und „unendlich wichtig“. Entscheidend sei gewesen, merkte Leiterin Lüdeke an, „dass die Rosdorfer die Leute von Anfang an als ,ihre‘ Flüchtlinge angenommen haben. Es gab wirklich Null Probleme - das habe ich so nicht erwartet.“

Bei einem Rundgang durch die Schule und ihre Nebengebäude ließ sich Güntzler das vielfältige Angebot - darunter den Kochcontainer, die es den Flüchtlingen erlaubt, selbst für sich zu kochen und damit auch Eigenständigkeit zu gewinnen. Dabei sei hilfreich, dass es in der näheren Umgebung Discounter und Supermarkt gebe.

Derzeit 60 Bewohner

Auch die Fahrradwerkstatt, in der sich Flüchtlinge Räder ausleihen können, ließ sich der CDU-Politiker zeigen - ebenso wie die Sanitätsstation, die es unter anderem Frauen ermöglicht, ausschließlich von einer Gynäkologin untersucht zuwerden.

Derzeit sind in der ehemaligen Anne-Frank-Schule etwa 60 Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan untergebracht. Die Einrichtung wird seit August 2015 von der Johanniter-Unfallhilfe betrieben.

Allerdings: Die Flüchtlingsbetreuung in der Anne-Frank-Schule läuft aus. Am 31. Juli müssen die Johanniter und die Flüchtlinge die Schule verlassen, da die Gemeinde die Immobilie für ein Bürgerzentrum benötigt.

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