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Geld für Schulen und Kindergärten

Neujahrsempfang Rosdorf Geld für Schulen und Kindergärten

„Ein ereignisreiches, unruhiges Jahr, weltweit begleitet von Krisen, Kriegen und Anschlägen”, sei 2015 gewesen, erklärte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg beim Gemeinde-Neujahrsempfang am Sonntag. 2016 will die Gemeinde intensiv daran arbeiten, Rosdorf noch attraktiver zu machen.

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„Ein ereignisreiches, unruhiges Jahr, weltweit begleitet von Krisen, Kriegen und Anschlägen”, sei 2015 gewesen, erklärte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg beim Gemeinde-Neujahrsempfang am Sonntag.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Rosdorf. Zwei klare Ziele gebe es: durch Investitionen die Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen stärken und die kommunale Infrastruktur verbessern.

Steinberg: “Das ist gut angelegtes Geld. Damit werden wir die Lebensqualität und die wirtschaftliche Standortkraft in der Gemeinde Rosdorf erhalten und stärken.” Der Bedarf an Betreuungsangeboten steige weiter. Daher “strebt die Gemeinde Rosdorf den Bau von zwei zusätzlichen Krippengruppen an”. Insgesamt gebe die Gemeinde für Kinderbetreuung gut 2,3 Millionen Euro aus.

Konkret würden das  Feuerwehrgerätehaus in Settmarshausen fertiggestellt, neue Räume für den Hort in Rosdorf und Neubauten einer Krippengruppe in Rosdorf und Sieboldshausen geschaffen und die LED-Umrüstung von Straßenlampen im Gemeindegebiet abgeschlossen. Außerdem solle der Bau des Familienzentrums auf dem Gelände der ehemaligen Anne-Frank-Schule in Kooperation mit der Volkshochschule Göttingen angegangen werden.

Weil die  Heinrich-Grupe-Schule unter  räumlicher Enge leide, soll  ein Schulcontainer auf dem Schulhof aufgestellt werden.  Die Grundschule im Drammetal werde zur offenen Ganztagsschule weiterentwickelt. Auch, so Steinberg, “wird in diesem Jahr eine Konzentrationsfläche für Windenergieanlagen ausgewiesen”. Auf der Fläche nördlich von Mariengarten “werden maximal vier bis fünf Windräder errichtet werden können.”

Bei Steinbergs Rückblick auf 2015 standen die 500 Flüchtlinge im Mittelpunkt, die in der Gemeinde untergebracht werden mussten. Viele Rosdorfer hätten mit bewundernswertem Engagement geholfen. “Bei uns in der Gemeinde”, erklärte Steinberg, “haben Rechtspopulisten keine Chance, und dies soll auch zukünftig so bleiben.”

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