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Ohne Holpern und Rumpeln

Ortsdurchfahrt Klein Wiershausen wieder frei Ohne Holpern und Rumpeln

Die Ortsdurchfahrt von Klein Wiershausen ist fertig und freigegeben. Am Donnerstagnachmittag fuhren die ersten Autos über die frisch asphaltierte Piste.

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Mit guter Laune aller Beteiligten wurde am Donnerstagnachmittag die Ortsdurchfahrt Klein Wiershausen wieder für den Verkehr freigegeben.

Quelle: Mischke

Klein Wiershausen. Und das zwischen neu angelegten Gehwegen. Seit 1997, erklärte Landkreisdezernentin Christel Wemheuer bei der offiziellen Freigabe, habe sich die Gemeinde Rosdorf Gehwege in der Ortsdurchfahrt von Klein Wiershausen gewünscht. Nicht ohne Grund: Spielende Kinder wurden nicht selten von Autofahrern an den Rand der nicht begrenzten Fahrbahn gedrängt.

Bei der Freigabe herrschte allgemeine Freude darüber, wie zügig die Bauarbeiten über die Bühne gingen. Mit fünfeinhalb Monaten sei das Projekt reibungslos und effizient umgesetzt worden. Das sei unter anderem durch die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt möglich gewesen, sagte Wemheuer. Die damit verbundenen erheblichen Einschränkungen, erklärte Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD) anerkennend, hätten die Bürger ohne Murren in Kauf genommen. Er hoffe nur, dass die Autofahrer, die jetzt in Klein Wiershausen ohne Holpern und Rumpeln vorankämen, weiterhin langsam und vorsichtig führen. Schließlich gebe es im Ort viele Kinder. Ortsbürgermeister Volker Radisch dankte allen Bürgern für ihre Geduld und betonte, alle Beteiligten hätten ausgezeichnet zusammengearbeitet.

400 Meter lang ist die sanierte Piste, gekostet hat sie etwa 650000 Euro, erklärt Karsten Rindermann von der Gemeinde Rosdorf, die selbst mit etwa 69000 Euro dabei ist. Der Großteil der Summe stammet aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes. Für den Gehweg wurden auch die Anrainer zur Kasse gebeten. Sie müssen 52000 Euro dazu beitragen.

Jetzt hoffen die Einwohner nur, dass die frühere Begrenzung auf 30 Stundenkilometer erhalten bleibt. Eigentlich, sagt Ulrike Kaemling von der Rosdorfer Gemeindeverwaltung, gebe es nach dem Bau von Gehwegen dafür keine Begründung mehr. Nach der Sanierung der Ortsdurchfahrt müsse die Landkreisverwaltung eine Verkehrsschau abhalten und dann entscheiden, welche Regelungen getroffen und welche Verkehrsschilder aufgestellt werden müssen. In der ersten Sitzung des neuen Ortsrats in der vergangenen Woche meldeten die Bürger schon einmal ihren Wunsch für Tempo 30 an.

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