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Jubiläum in „Azenhusen“

Feier zum 750-jährigen Bestehen von Atzenhausen Jubiläum in „Azenhusen“

Die Bewohner von Atzenhausen haben am vergangenen Wochenende das 750-jährige Bestehen ihres Dorfes gefeiert. Im Mittelpunkt stand ein gemeinsames Konzert des Männergesangvereins Barlissen/Dahlenrode unter der Leitung von Harry Kühne und den Combianern des Musik- und Wandervereins „Frisch Auf“ Rosdorf unter der Leitung von Manfred Hampe.

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Atzenhausen. Zur Begrüßung führte der neu bestimmte Ortsvorsteher Ernst-Georg Washausen (SP) die Zuschauer ins Jahr 1266, als Atzenhausen erstmals urkundlich erwähnt wurde. Allerdings nicht der Ort selbst: Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Atzenhausen beziehen sich auf nach dem Ort benannte Personen: In der Urkunde, mit der am 26. Januar 1266 mehrere Angehörige der Familie von Berlepsch dem Kloster Mariengarten Güter verkauften, werden Marsilius Hedenricus de Azenhusen und Henricus de Azenhusen als Zeugen aufgeführt.

Der Ort selbst wird erstmals erwähnt im Jahr 1308, als „Iohannes plebanus in Ascenhusen“, der Priester von Atzenhausen, einen weiteren Verkauf der Familie von Berlepsch an das Kloster als Zeuge begleitete. Die Existenz der Atzenhäuser Kirche ist in einer Urkunde aus dem Jahr 1340 festgehalten.

Der Ort ist allerdings deutlich älter als die Urkunden mit den Ersterwähnungen, wie archäologische Funde belegen: So wurden 1979 beim Ausheben einer Baugrube in der Nähe der Kirche Reste eines abgebrannten Grubenhauses entdeckt, das auf das ausgehende 9. Jahrhundert datiert wird.

Ortsvorsteher Washausen betonte in seiner Einführungrede zur Feier, wie wertvoll und wichtig eine starke Dorfgemeinschaft ist. Pastorin Dagmar Henze erklärte, dass es wichtig sei, auch die Zukunft fest im Blick zu haben: „Suchet das Beste“, so Henzes Appell. Zum Ausklang der Feier erklang das Atzenhäuser Heimatlied, bevor es ins Dorfgemeinschaftshaus zum Buffet ging.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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